Hude - Am Sonntagmorgen sah es ganz und gar nicht so aus, als ob viele Wanderer den Weg zur Jahnhalle finden würden: Ein Gewitter zog über Hude und es regnete in Strömen. Doch als hätte Petrus gewusst, was die Organisatoren vom TV Hude vorhaben, kam um kurz vor 10 Uhr wieder kurz die Sonne zum Vorschein. Der AGIL-Wandertag lockte dann noch 65 Teilnehmer an, die mit den vier Wanderführern auf Tour gingen.

„Ich hatte gehofft und geglaubt, dass die Wanderer wetterfester sind“, meinte Organisator Dieter Holsten mit einem zwinkernden Auge angesichts der nicht so hohen Beteiligung. Holsten führte die Wanderer auf der 8-Kilometer-Strecke mit kleinen Umwegen zum Bohlenweg, Ute Scheffler nahm mit ihrer Gruppe den direkten Weg dorthin, über vier Kilometer. Brigitte Klattenhoff vereinte in ihrer Gruppe die Nordic Walker und wanderte eine 12-Kilometer lange Route bis zum Bohlenweg. Dort angekommen, erläuterte der kundige Gästeführer Günther Budde die Geschichte des Bohlenweges und des Huder Moores.

Jürgen Boyn übernahm die Gruppe, die auf der zehn Kilometer langen Wanderung mit Halt beim Seniorenzentrum unterwegs war. „Es ist schade, dass das Wetter dieses Jahr nicht so gut ist“, erklärte Mit-Organisator Felix Lingenau. Im letzten Jahr hatte das gute Wetter für fast doppelt so viele Teilnehmer wie Anmeldungen gesorgt.