Bösel - Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer. Sie müssten 79 Tage länger arbeiten, um auf den gleichen Bruttoverdienst zu kommen. Um auf dieses Ungleichgewicht hinzuweisen, gibt es am 20. März einen Aktionstag – den „Equal Pay Day 2015“. Für die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist die Situation nicht hinnehmbar, sie fordert seit langem gleichen Lohn. Bei einem politischen Frauenfrühstück im Böseler Heimathaus referierte dazu Gisela Göllner-Kesting vom kdf-Bundesverband vor rund fünfzig Zuhörerinnen. Darunter war auch die Delegierte im ständigen Ausschuss für Frauen und Erwerbsarbeit, Ulrike kl. Hillmann. Organisiert hatte den Vormittag Mechtild Pille, kfd-Referentin im Bischöflich Münsterschen Offizialat.
Die kfd setzt sich für gesetzlich vorgeschriebene Lohntransparenz zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern ein. Dazu gehört die grundsätzliche Neubewertung der sogenannten Frauenberufe ein.
