ABBEHAUSEN - Über die mit mehr als 150 Theaterbesuchern ausverkauften Premiere ihres plattdeutschen Dreiakters „Alles bloß Theoter“ am Freitag freute sich nicht nur Speelbaas Reiner Gebauer. Auch die acht Akteure sowie die Helferinnen und Helfer hinter der Bühne waren aufgrund des großen Zuspruchs hochmotiviert, im alten Jahr noch eine turbulente Aufführung im Saal des „Dorfkrugs“ in Abbehausen zu geben.
Vor Beginn der Komödie erklärte Jan Rosenau den Besuchern, dass das Stück eigentlich aus dem Bayerisch-Schwäbischen stammt und später in das Oldenburger Platt übertragen wurde. In Karlsruhe laufe die Aufführung bereits im vierten Jahr. „50 Übungsabende waren bis zur Bühnenreife erforderlich“, sagte Organisator Reiner Gebauer. „Das Ensemble beschäftigt sich seit Ende August mit dem Stück.“ Was dabei herausgekommen ist, begeisterte die bisherigen Theaterbesucher.
Den arbeitsscheuen, jedoch trinkfesten Bauern und stellvertretenden Bürgermeister Alfons spielt auf gewohnt überzeugende und witzige Art Dieter Jantzen. Er hat in der Gaststube eine neu angestellte Kellnerin kennengelernt, mit der er gern anbändeln möchte. Daher plant er eine Theateraufführung, an der die Frau mitwirken soll. Doch seine resolute Ehefrau Agnes (gespielt von Marieta Ahlers) und deren mit im Haushalt lebende Schwester und Jungfer Hilde (Sandra Schierloh) kommen ihm dabei auf die Schliche. Dem Bauern Alfons ist Hilde schon längst ein Dorn im Auge. Er versucht, sie mit allen Mitteln loszuwerden. Dabei muss ihm sein verwitweter Freund, ein von Karl-Heinz Hienen gespielter Freizeitdichter, zur Seite stehen.
Alfons’ und Agnes’ Tochter Eva (Anne Padecken) ist ein wenig ausgeflippt und hält so gar nichts von den aus ihrer Sicht schlappen Männern des Dorfes. Doch dann läuft ihr ein Student, das Muttersöhnchen Hans (Ralf Müller), über den Weg, der prompt seine zu lang geratene Hose vor ihr herunter lassen muss.
Für zusätzliche Heiterkeitsausbrüche beim Publikum sorgten die Auftritte einer ausgesprochenen Männerfeindin, der alle paar Augenblicke im Schulterbereich nervös zuckenden Pfarrköchin, überzeugend dargestellt von Claudia Böltes. Sie hat die Sitte und die Moral des Dorfes stets im Blick. Dass dabei einiges ins Auge gehen kann, muss der Altwarenhändler, der eigentlich mit Hilde anbändeln will, schmerzvoll erfahren.
Visuelle Höhepunkte der Komödie sind sicherlich auch die Auftritte von Karl-Heinz Hienen in seiner ziemlich durchlöcherten langen Unterhose sowie von Dieter Jantzen in seinem knappen Slip. Seine Frau bringt ihn in diese verfängliche Situation.
Noch fünf aufführungsTermine im „Dorfkrug“
In dem Dreiakter
von Erich Koch spielt Dieter Jantzen die Hauptrolle. Weitere Mitwirkende in der Komödie „Alles bloß Theoter“ sind Marieta Ahlers, Sandra Schierloh, Karl-Heinz Hienen, Anne Padecken, Ralf Müller, Claudia Böltes und Dirk Lüdemann.Der Vorverkauf
für die Vorstellungen im „Dorfkrug“ am 2. Januar ab 15 Uhr sowie am 3., 4. und 6. Januar jeweils ab 19.30 Uhr findet in der Raiffeisenbank in Abbehausen statt. Hinzu kommt eine Nachmittagsvorstellung am 5. Januar ab 15 Uhr, für die es Karten im „Butjadinger Tor“ gibt. Für die Nachmittagsvorstellungen mit Kaffeetafel gibt es keine Karten an der Tageskasse.Über die mit mehr als 150 Theaterbesuchern ausverkauften Premiere ihres plattdeutschen Dreiakters „Alles bloß Theoter“ am Freitag freute sich nicht nur Speelbaas Reiner Gebauer. Auch die acht Akteure sowie die Helferinnen und Helfer hinter der Bühne waren aufgrund des großen Zuspruchs hochmotiviert, im alten Jahr noch eine turbulente Aufführung im Saal des „Dorfkrugs“ in Abbehausen zu geben.
Vor Beginn der Komödie erklärte Jan Rosenau den Besuchern, dass das Stück eigentlich aus dem Bayerisch-Schwäbischen stammt und später in das Oldenburger Platt übertragen wurde. In Karlsruhe laufe die Aufführung bereits im vierten Jahr. „50 Übungsabende waren bis zur Bühnenreife erforderlich“, sagte Organisator Reiner Gebauer. „Das Ensemble beschäftigt sich seit Ende August mit dem Stück.“ Was dabei herausgekommen ist, begeisterte die bisherigen Theaterbesucher.
Den arbeitsscheuen, jedoch trinkfesten Bauern und stellvertretenden Bürgermeister Alfons spielt auf gewohnt überzeugende und witzige Art Dieter Jantzen. Er hat in der Gaststube eine neu angestellte Kellnerin kennengelernt, mit der er gern anbändeln möchte. Daher plant er eine Theateraufführung, an der die Frau mitwirken soll. Doch seine resolute Ehefrau Agnes (gespielt von Marieta Ahlers) und deren mit im Haushalt lebende Schwester und Jungfer Hilde (Sandra Schierloh) kommen ihm dabei auf die Schliche. Dem Bauern Alfons ist Hilde schon längst ein Dorn im Auge. Er versucht, sie mit allen Mitteln loszuwerden. Dabei muss ihm sein verwitweter Freund, ein von Karl-Heinz Hienen gespielter Freizeitdichter, zur Seite stehen.
Alfons’ und Agnes’ Tochter Eva (Anne Padecken) ist ein wenig ausgeflippt und hält so gar nichts von den aus ihrer Sicht schlappen Männern des Dorfes. Doch dann läuft ihr ein Student, das Muttersöhnchen Hans (Ralf Müller), über den Weg, der prompt seine zu lang geratene Hose vor ihr herunter lassen muss.
Für zusätzliche Heiterkeitsausbrüche beim Publikum sorgten die Auftritte einer ausgesprochenen Männerfeindin, der alle paar Augenblicke im Schulterbereich nervös zuckenden Pfarrköchin, überzeugend dargestellt von Claudia Böltes. Sie hat die Sitte und die Moral des Dorfes stets im Blick. Dass dabei einiges ins Auge gehen kann, muss der Altwarenhändler, der eigentlich mit Hilde anbändeln will, schmerzvoll erfahren.
Visuelle Höhepunkte der Komödie sind sicherlich auch die Auftritte von Karl-Heinz Hienen in seiner ziemlich durchlöcherten langen Unterhose sowie von Dieter Jantzen in seinem knappen Slip. Seine Frau bringt ihn in diese verfängliche Situation.
Noch fünf aufführungsTermine im „Dorfkrug“
