ABBEHAUSEN - Das Lernangebot „Schultreffpunkt Kulturlandschaft“ des Museums Moorseer Mühle hat bundesweite Beachtung gefunden. Bei dem Festakt zum Jahr der Unesco-Biosphärenreservate in Schwerin wurde die sechste Klasse der Hauptschule Abbehausen geehrt. Elf Schüler hatten an einem erlebnispädagogischen Museums-Projekt teilgenommen und das Ergebnis ihrer Arbeit eingereicht.
14 Bewerber
Unter 14 Bewerbern hatten die Organisatoren drei Preisträger ausgewählt und zum Festakt eingeladen. Stellvertretend für die Klasse reisten vier Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin Petra Heinemann in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Im Staatstheater zeigten Sharan Hünnikens, Chantal Kobelt, Amnat Saenbunsri und Rene Speckels, wie man die Nester von Bodenbrütern findet und mit Bambusstangen markiert. Sie hatten an dem Lernangebot „Das Grünland – Der Lebensraum von Kiebitz und Co.“ in der Stollhammer Wisch teilgenommen. Guido Puhlmann, Vorsitzender von Europarc Deutschland, dem Dachverband der Nationalparks und Unesco-Biosphärenreservate, zeichnete alle Sechstklässler für die beispielhafte Arbeit mit Urkunden aus.
Mit dabei waren auch Museumsleiter Nils Meyer sowie die Projektentwicklerin Dr. Erika Mayer. Welchen hohen Stellenwert die Auszeichnung einnimmt, machte Nils Meyer deutlich. Neben dem Mühlen-Konzept „Schultreff Kulturlandschaft“ seien Projekte im Biosphärenreservat Rhön sowie ein Projekt beim Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern geehrt worden. In Deutschland gibt es insgesamt 15 Unesco-Biosphärenreservate. Eins davon ist das Niedersächsische Wattenmeer, in dessen erweitertem Einzugsgebiet die Lernangebote stattfinden.
Zur Bundesgartenschau
Die Nordenhamer Gruppe war mit dem Zug angereist. Sowohl die Kosten für die Fahrt als auch für die zwei Übernachtungen hatte der Veranstalter übernommen. Jeder Schüler erhielt ein Präsent. Auch hatten sie freien Eintritt zur Bundesgartenschau in Schwerin.
