NWZ
-Lokalredakteur für Bad Zwischenahn wurde der gebürtige Speckener am Dienstag offiziell in den Ruhestand verabschiedet.Im Beisein von Renkens Familie, Freunden, vieler Kollegen und Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und dem Vereinsleben würdigten verschiedene Redner das große journalistische Engagement des 59-Jährigen, der im Fremdenverkehrs- und Kurort „dieNWZ
war“.Besondere Biografie
NWZ
Sein stetiger Einsatzwille, seine Bereitschaft, sich auch über die Dienstzeit hinaus zu engagieren, sein höfliches Wesen und sein tadelsfreies Auftreten seien dem ehemaligen Hauptgefreiten Otto Renken zu Bundeswehrzeiten schon von seinem damaligen Bataillonskommandeur bescheinigt worden, betonteNWZ
-Chefreakteur Rolf Seelheim. „Für dieNWZ
ist es ein Glücksfall gewesen, dass der Zwischenahner von seinem Berufswunsch, Lehrer zu werden, Abstand genommen hat“, betont Seelheim. Otto Renken sei als gelernter Kaufmann und mit großem Interesse an Fotografie 1974 Journalist geworden. 1989 wurde er auch stellvertretender Leiter derNWZ
-Reaktion im Ammerland.Als Lobbyist und Fachmann für Bad Zwischenahn habe sich Renken hausintern hartnäckig dafür eingesetzt, dass das Platzangebot für Bad Zwischenahn in derNWZ
-Ammerlandausgabe größer werde. Dass Otto Renken sehr viel Wertschätzung entgegen gebracht werde, zeige sich unter anderem darin, dass viele sehr überrascht und mit Bedauern registriert hätten, dass der Zwischenahner nun bald 60-jährig in den Vorruhestand wechseln wolle.DerNWZ
bleibe der begeisterte Radfahrer Renken insofern noch als Mitarbeiter erhalten, weil sich auch in Zukunft weiter um die Fahrradseite kümmern werde.Jeder Wechsel sei auch eine Chance, soNWZ
-Chefredakteur Seelheim, der Otto Renkens Nachfolger, Thomas Bücher, vorstellte. Der 35-jährige, der in Jever aufgewachsen ist, hat Germanistik, Journalistik und Politikwissenschaften studiert. Nach seinem Volontariat bei derNWZ
schrieb Bücher in Brake und Friesoythe für dieNWZ
. Seit dem 1. Oktober ist er in Bad Zwischenahn tätig. Im Herzen des Kurortes, direkt in der Wandelhalle, habe dieNWZ
dank der Unterstützung der Kurbetriebsgesellschaft einNWZ
-Büro einrichten können.NWZ
-Geschäftsführer Ulrich Gathmann verwies darauf, dass Otto Renken zu den Mitarbeitern mit einer außergewöhnlichen Erwerbsbiografie gehöre, die es heutzutage nur selten gäbe. 36 Jahre sei Renken als Zwischenahner Lokalredakteur für dieNWZ
tätig gewesen. Für diese Treue und seine große Einsatzbereitschaft gebühre ihm Dank und Anerkennung.Als journalistisch stets fairen und sachlichen Berichterstatter, dem Bad Zwischenahns positive Entwicklung stets am Herzen gelegen habe, wurde Otto Renken von Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling bezeichnet. Auch privat habe sich Renken als Zwischenahner für Bad Zwischenahn auf vielfältige Weise engagiert. So organisiere er Treffen von Fahrradfreunden, wie das der Pedersen-Freunde, engagiere sich für das Mühlenwesen und die Kultur am Meer z.B. über den Förderverein Kirchmühle.
Verdienstzeichen erhalten
Die Verabschiedung Renkens aus dem Berufsleben bildete auch den feierlichen Rahmen für eine besondere Ehrung durch Vertreter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG): Ralf Zimmermann, Leiter für Öffentlichkeitsarbeit beim DLRG-Landesverband Niedersachsen, und der Zwischenahner DLRG-Ehrenvorsitzende Ewald Freese bedankten sich bei derNWZ
und insbesondere bei Otto Renken für die große Unterstützung und faire Berichterstattung, wenn es um DLRG-Belange und die ehrenamtlich tätigen Wasserretter ginge. Mit dem Verdienstzeichen in Silber, einer seltenen Auszeichnung für Nichtmitglieder, wurde Otto Renken geehrt.Abschließend bedankte sich der Zwischenahner sichtlich gerührt bei allen „Weggefährten“. Lokaljournalismus habe sein Leben geprägt und Lokaljournalismus habe Zukunft, sagte Renken und verwies darauf, dass gerade Heimatzeitungen trotz aller modernen Entwicklungen in der Medienwelt einen sehr hohen Stellenwert hätten.
Das gelte besonders für die Ammerland-Ausgabe der
