Zum letzten Mal haben die Mitglieder der Gruppe „De Winachtsbomupsäter“ aus Harkebrügge zu Hammer und Säge gegriffen und den Weihnachtsbaum auf dem Kirchplatz vor St. Marien entfernt. Vor Weihnachten hatten sie den Baum dort aufgestellt, wie schon in den vergangenen zehn Jahren. „Zehn Jahre sind genug. Wir hören auf“, sagte Vörspräker Gerd Krone. Es sei eine neue Truppe gefunden worden, die dieses „hohe Amt“ weiter ausführen werde.

In den vergangenen Jahren habe es der Gruppe viel Spaß gemacht, weil es eine tolle Gemeinschaft gewesen sei, so Krone. Die Harkebrügger freuen sich, dass zu Weihnachten 2018 wieder ein Weihnachtsbaum auf dem Kirchplatz stehen wird. Krone dankt allen Mitstreitern, die sich in den vergangenen Jahren für diese Aktion eingesetzt haben. Zu der Gruppe „De Winachtsbomupsäter“ gehören auch Heinz Sassen, Transporteur Erhard Güntner, Utrichter Clemens Kurre, Belüchter Dieter Rehme, Bomutkiker Paul Janßen und Mundschänk Eduard Krogmann.

Vor den Mitgliedern des Landfrauenvereins Barßel referierte nun Carsten Huslage, Geschäftsführer des „Gesundheitszentrums St. Ansgar Stiftung“ zum Thema „Angebote der Caritas Barßel-Saterland vor Ort“. Neben der Sozialstation Barßel-Saterland ist im Gesundheitszentrum auch die Pflegeeinrichtung St. Elisabeth untergebracht. Huslages Vortrag im Vereinslokal Niehaus zeigte den Landfrauen das Caritas-Angebot in Barßel klarer auf. Die Landfrauen waren so beeindruckt, dass die Ausführungen des Geschäftsführers der Caritas Barßel-Saterland mehr als zwei Stunden dauerten.

Huslage hatte drei Themenblöcke aufgebaut: die Caritas-Tagespflegeeinrichtung in der ehemaligen LzO, die derzeit hergerichtet wird, die Leistungen der Pflegeversicherung und das Caritas-Angebot vor Ort. Die Tagespflegeeinrichtung wurde von Mitarbeiterin Nicole Thoben erläutert. „Es ist wichtig, dass diese Versorgungslücke in Barßel geschlossen werden kann und die Tagespflege als ein ergänzendes Angebot verstanden wird“, so Geschäftsführer Huslage.

Als sehr angenehm empfand es Huslage, dass sich die Landfrauen auch über die Möglichkeit informierten, wie sie die soziale Einrichtung unterstützen können. Der Vorstand der Landfrauen bedankte sich bei den Referenten mit einem Gutschein für ein Essen im Müllerhaus.