ACHTERNMEER - Klassische Chormusik und moderner Rap: Beim 87. Bundessängerfest präsentierten die Gastgeber vom Gemischten Chor Achternmeer ein abwechslungsreiches Programm. Veranstalter des Jahrestreffens der Chöre aus der Umgebung war der Sängerbund Frohsinn von 1924.

Auf der Bühne standen am Sonntag gleich mehrere Gruppen: der Frauenchor Bissel-Haast-Sage, der Gemischte Chor Huntlosen, der Gemischte Chor Wardenburg, die Eisenbahner, der Frauenchor Großenkneten, der Gemischte Chor Hengstlage sowie die Jagdhornbläser vom Korsorsberg. Und natürlich die Gastgeber mit ihrer Dirigentin Alina Rötzer.

„Lieder sind die besten Freunde“, begrüßte Chorchef Klaus Schöttke die rund 300 Gäste und Sänger aus dem Landkreis. Dazu gehörten auch Landrat Frank Eger, Wardenburgs stellvertretender Bürgermeister Detlef Sonnenberg sowie Vereinsvertreter und Wardenburger Ratsmitglieder. Sonnenberg lobte: „Die Chöre erfüllen nicht nur das Gemeinschaftsleben in den einzelnen Orten mit ihrer Musik.“ Sie seien auch für die sozialen Kontakte der Menschen ein wichtiges Bindeglied in der Vereinskultur.

Der Vorsitzende des Sängerbundes Frohsinn, Albert Timp, betonte, dass Freundschaft und ein gutes Miteinander zu den Grundfundamenten der Chöre gehören.

Ansonsten wurde deutlich: Singen macht Spaß. Das bewiesen auch die Grundschüler aus Achternmeer. Die hatten nämlich einen Rap und andere Lieder einstudiert.

Geehrt für zehn Jahre Treue zum Chorgesang wurdenAnja Deye (Hengstlage) sowie Lydia Bramstedt, Regina Jensen, Helga Wübke und Hanni Wittkopf (alle Huntlosen). Für 25 Jahre wurden Doren Addicks (Hengstlage), Ulla Gerlach (Huntlosen), Annegret Ahrens, Gunda Kreye, Linda Oltmann, Rosemarie Wichmann-Kohls sowie Marianne Voß (alle Großenkneten) ausgezeichnet. Eine Nadel für 40 Jahre erhielt Gerda Harms vom Gesangverein Hengstlage.