Harpstedt - Aus dem angekündigten „Kinomarathon“ in der Christuskirche Harpstedt wurde am Freitagabend nur eine verkürzte Fassung. Zum jährlichen Benefiz-Kinoabend zu Gunsten der Harpstedter Kirchen-Stiftung waren gleich drei Leinwand-Hits bei freiem Eintritt angekündigt worden. Doch Fragen um die Aufführungsrechte für den bekannten französischen Film „Ziemlich beste Freunde“ waren anscheinend nicht bis ins letzte Detail geklärt worden.
„Wir haben zwar Filmrechte als Kirche generell erworben, aber eine Werbung hätte öffentlich nicht stattfinden dürfen“, sagte Pastor Gunnar Schulz-Achelis auf Nachfrage. Per schriftlicher Unterlassungserklärung musste auf die Aufführung dieses Films verzichtet werden.
Zum Auftakt des Benefiz-Filmabends startete die Stiftung erstmals um 17 Uhr mit einer Kindervorführung in das abendfüllende Programm. Der dänische Kinderfilm „Storm“ dreht sich um den Jungen namens Freddie, der sich einen Hund wünscht und sich heimlich mit dem Vierbeiner „Storm“ anfreundet. Das Tier wird von seinem gemeinen Besitzer schlecht behandelt.
Der Hund soll verkauft werden. Für viel Geld, das Freddie nicht hat. Aber es gibt eine Hunde-Rennmeisterschaft. Freddie und Storm trainieren für diese Meisterschaft und damit für die Freiheit des Vierbeiners…
Ein fesselndes Abenteuer, das die rund 70 Zuschauerinnen und Zuschauer genossen haben und dabei bis zum „Happy End“ für Freddie und Storm mitfieberten.
Zweiter Streifen war der Dokumentarfilm „Rhythm is it“. Inhaltlich zeigt der Film, wie der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattler, für die Aufführung eines Stravinski-Ballett-Stücks probt. Als Tänzer werden 250 Kinder aus so genannten „Problemschulen“ in Berlin durch die Tanzpädagogin Royston Maldoom auf den Auftritt vorbereitet. Der Film, der durch die Gegensätze zwischen unmotivierten Schülern und dem Weltklasseorchester, der Schönheit des Tanzes und der Musik lebt, endet mit der legendären Aufführung in der Berlin-Arena.
