Oldenburg - Konzerte, Informationsausstellungen, Theater: Am Sonnabend, 19. Juli, Start ab 11 Uhr, kommen alle Fans des Kontinents Afrika voll auf ihre Kosten. Denn im Schlauen Haus und auf dem Schlossplatz werden wohl so einige bunte Kostüme getragen und typisch afrikanische Musik angeboten. Beim 4. Afrika-Tag geht es dieses Mal um das Thema „Starke Frauen – Frauen stärken“. Das erste Mal nimmt der „Kultursommer“ die Ausstellung des Organisators „Arbeitskreis Oldenburg Afrika“ in seine Feierlichkeiten auf. Die Schirmherrschaft hat neben Oberbürgermeister Gerd Schwandner die bekannte Künstlerin und Kämpferin für die Menschenrechte Waris Dirie aus Somalia übernommen.

Auf einer Pressekonferenz präsentierten in der Kulturetage die Organisatoren das Programm. Etwa 15 Stände werden aufgebaut. Die Veranstalter, vertreten von Anke Zimmer und Thomas Jenisch, erklärten, dass auch Schüler an der Organisation beteiligt sind. Mit dabei sind zum Beispiel Neues Gymnasium, Helene-Lange-Schule und die Evangelische Akademie. „Wir wollen, dass Afrika bekannter wird für die Menschen in der Stadt Oldenburg“, sagte Andreas Holtz von der Kulturetage. Finanziert wird das Programm auch durch die Wirtschaftsförderung der Stadt. Der Afrika-Tag bietet neben anderen Veranstaltungen diese Höhepunkte: Eröffnung durch Gerd Schwandner (Bühne, 11 Uhr)Veranstaltung zum Thema Frauen in Afrika, (Bühne, ab 12 Uhr) Vortrag über eine unabhängige Frauenrechtsorganisation in Sierra Leone (Schlaues Haus, 12.45 Uhr) Ägyptischer Tanz der Tanzschule (Bühne, ab 14 Uhr) Doi La Africa, Konzert (Bühne, 15 Uhr)  Chormusik Shosholoza (Bühne, 16.15 Uhr) Pop-Konzert Revolution R (Bühne, 17.15 Uhr).

Den Abschluss macht das Konzert mit Habib Koité ab 19.30 Uhr.

Christoph Tapke-Jost