Hude - Die Ausstellung “African Soul“ mit Skulpturen und Malerei von Terence Carr in der Galerie am Stall, Am Ebenesch 4, in Hude, endet am Sonntag, 5. Juli. Nur noch diese Woche, Mittwoch bis Freitag von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit, die farbig-bemalten Holz- und Aluminiumskulpturen sowie die Bilder des Iren mit afrikanischen Wurzeln in der Huder Galerie zu sehen.

Terence Carr schafft Skulpturen, die wirken wie „Bildergeschichten aus Mythen und Sagen, eine Mischung aus den Urphantasien Afrikas und Grimms Märchen“, so Galerist Frank Giesen. Carr verwandelt schwere Baumstämme in luftige Lebenstürme, die etwas von den magischen Kultobjekten der Schamanen haben, aber nicht steif, sondern sehr lebendig und beseelt erscheinen. Einige seiner Holzoriginale lässt er als Metallguss nachmachen. Auf diese Weise sind die Kunstwerke auch als Dekor im Freien zu nutzen.

Die Objekte behandeln ernste Themen: Die sieben Todsünden, Hedonismus oder die Spaßgesellschaft. „Die Besucher müssen hinter die Fröhlichkeit schauen“, erklärt der 62-Jährige seine Absicht.