Lemwerder - Seit vielen Jahren steckt der Chor Kekeli das Publikum musikalisch mit seiner afrikanischen Lebensfreude an. Auch in Lemwerder haben sich die Sängerinnen aus Pennigbüttel bereits durch ihre regelmäßigen Auftritte einen Namen gemacht, denn es sind nicht nur die mitreißenden Rhythmen, die Sängerinnen und Publikum verbinden. Mit den Erlösen dieser Konzerte wird in Hiheatro, einem 3000 Einwohner Dorf in Togo, konkrete Hilfe geleistet.

Am 20. September ab 15 Uhr ist es wieder soweit: Im evangelischen Gemeindesaal können die Musik, fair gehandelter Kaffee und Kuchen genossen und gleichzeitig Gutes getan werden. Eine Hilfe zur Selbsthilfe, die durch persönliche Kontakte stets zu hundert Prozent am Bestimmungsort ankommt, leisteten der Eine-Welt-Laden, der Lemwerder Turnverein und der Kekeli-Chor schon, bevor das Thema Flüchtlinge in aller Munde war. Bildung sei der beste Weg, aus der Spirale von Armut und Not ausbrechen zu können, weiß Christel Krapp-Heckers vom Team des Lemwerderaner Eine-Welt-Ladens. Darum wird in Lemwerder besonders gerne das Schulprojekt, das der Kekeli- Chor neben der Verbesserung der Wasserversorgung und einer kleinen Krankenstation in Togo angestoßen hat, unterstützt. „20 Euro kostet eine Schulbank, durch deren Bau der Schreiner im Dorf Arbeit hat. 60 Bänke mit Platz für die 90 Schulkinder haben wir bereits finanziert“, erzählt Chormitglied Anne Hilker, die mit ihren Mitsängerinnen Hiheatro bereits einen Besuch abgestattet hat. Darum weiß sie auch, dass statt weiterer Bänke, die ohne einen zweiten Klassenraum schnell verrotten würden, nun dringender Unterrichtsmaterialien, wie Bunt- oder Wachsstifte Hefte, Mappen oder Musikinstrumente benötigt werden.

Genau wie Marion Materny, Ingeborg Kwiske, Christel Krapp-Heckers und Karin Uhlhorn freut sie sich schon auf den musikalischen Kaffeenachmittag im evangelischen Gemeindehaus.