AHLHORN - „Dieser Brief möchte Ihre Verbindung zu Ihrer Kirchengemeinde stärken und Sie informieren“, schrieb 1977 der damalige Pfarrer Wilfried Ferchland als Grußwort im ersten Gemeindebrief der ev.-luth. Kirchengemeinde Ahlhorn. Ein Bild der Christus-Kirche, gemalt von Hans Troschel, zierte das Titelblatt. Seitdem sind mehr als 30 Jahre vergangen. Der Gemeindebrief hat sein Aussehen verändert, zum Beispiel ab 1994 mit einem jeweils wechselnden Deckblatt und Farbe auf der Umschlagseite. Geblieben ist aber seine wichtige Funktion als Bindeglied zwischen der Kirchengemeinde, ihren Mitgliedern und allen Einwohnern des Ortes. Denn verteilt wird der Brief, der alle drei Monate in einer Auflage von 2300 Stück erscheint, an alle Haushalte in Ahlhorn. Im Dezember 2008 war es bereits die 100. Ausgabe, die in alle Briefkästen gesteckt wurde.
Wurden die ersten Gemeindebriefe seinerzeit von Konfirmanden ausgetragen, fand sich später ein Kreis von Helferinnen und Helfern, die viermal im Jahr die 2300 Exemplare ehrenamtlich in die Briefkästen aller Ahlhorner Haushalte stecken.
Auch das Redaktionsteam arbeitet ehrenamtlich. Zurzeit sind dies Werner Wölk, Niels Wagner und Gisela Linke. Sie sammeln die Beiträge und gestalten die 24 Seiten in etlichen Stunden Heimarbeit am Computer. Auch wenn heutzutage moderne Technik genutzt werden kann: es ist immer noch eine Menge Arbeit, bis die fertige Druckvorlage an die Druckerei geht. Werner Wölk, dienstältestes Redaktionsmitglied, erzählt, dass er auch mal nachts stundenlang an der Gestaltung gearbeitet hat.
„Wir versuchen jedes Mal, es noch zu verbessern“, berichtet Niels Wagner. So wurden Rätsel und Witze mit aufgenommen, um für mehr Abwechslung zu sorgen. Zu den festen Rubriken gehören die Glückwünsche zu hohen Geburtstagen oder Ehejubiläen. Der Gemeindebrief gibt Auskunft über Trauungen, Taufen und Verstorbene. Diese Daten liefert Pfarramtssekretärin Renate Tweele.
Was Beiträge aus anderen Bereichen der Kirchengemeinde angeht, ist es oftmals zunächst ein mühsames Geschäft. Manchmal kommt wenig, und dann trudeln kurz vor Drucklegung, „wenn wir fast alles voll haben“, so Werner Wölk, wiederum noch Beiträge ein, die unbedingt mit aufgenommen werden müssen. Besonders freut sich die Redaktion immer über verwertbare Bilder aus dem Kirchenleben.
Zurzeit arbeitet das Redaktionsteam mit Hochdruck an der Gestaltung des Gemeindebriefes Nummer 101. Er soll rechtzeitig Anfang März an alle Haushalte verteilt werden.
Einladung zum Gottesdienst in Englisch
