AHLHORN - Sechs Chöre boten ein abwechslungsreiches Programm. Ursula Jastrow freute sich über mehr als 1800 Euro für ihr Togo-Projekt.
Von Klaus Derke
AHLHORN - „Wenn alle hier heute singen, dann klingt es wunderbar . . .“, meinte Maria Wübbeler, Vorsitzende des Kirchenchores der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde. Sie freute sich ebenso wie Pfarrer Heinz-Werner Bittner am Sonntag über ein volles Haus beim nunmehr dritten Frühlingskonzert. Die Liedbeiträge der Chöre und die hervorragende Akustik der Herz-Jesu-Kirche sorgten für einen stimmungsvollen Abend. Gemeinsam mit dem Publikum wurden zwischen den Beiträgen der Chöre „Wohlauf in Gottes schöne Welt . . .“ und „Der Mai ist gekommen“ angestimmt.Der Kirchenchor Herz-Jesu-Ahlhorn unter Leitung von Galina Wollenberg eröffnete das Konzert mit „Grüß Gott ihr lieben Chöre“ und „Wir feiern ein Fest der Freude“.
Weitere Mitwirkende waren der Frauenchor Bissel-Haast-Sage (Leitung: Inge Timp), der Männergesangverein Großenkneten (Leitung: Lothar Schmincke), der Frauenchor Großenkneten (Leitung: Fritz Brose), der ev. Kirchenchor Großenkneten (Leitung: Lothar Schmincke) und der gemischte Chor Huntlosen (Leitung: Inge Timp). Sie präsentierten zur Jahreszeit passende Lieder wie „Nun will der Lenz uns grüßen“ oder „Schön ist der Morgen“.
Georg Fortmann spielte an der Orgel zwei Präludien von Bach. Gisela Schmidt und Markus Wübbeler lasen Texte und Gedichte. Insgesamt war das Frühlingskonzert, das der kath. Kirchenchor mit „Tiritomba“ und dem „Segen“ ausklingen ließ, wieder eine runde Sache. Im Anschluss trafen sich Aktive und Zuhörer zum gemütlichen Ausklang draußen vor der Kirche – bis der lang ersehnte Regen kam.
Der Eintritt war am Sonntag frei. Stattdessen wurde wiederum um eine Spende für ein Hilfsprojekt in Togo gebeten. Kindern im Dorf Sodo soll der Schulbesuch ermöglicht werden. Schon fünf Euro Schulgeld reichen aus, um einem Kind für ein Jahr einen Schulplatz zu bieten. Die 82-jährige Ursula Jastrow aus Oldenburg, die das Projekt in Togo seit 17 Jahren unterstützt und dort liebevoll „Mama Jastrow“ genannt wird, war am Sonntag Gast des Konzerts. Sie freute sich riesig über die große Spendensumme, die an diesem Abend zusammenkam: mehr als 1800 Euro. Ursula Jastrow überreichte als Dankeschön eine holzgeschnitzte Bildtafel an den Chor.
