AHLHORN - Peter Dobrunz, Vorsitzender des Vereins für Lebensqualität in Ahlhorn, sieht das von Hannelore und Rudolf Schindelasch in der Alten Schmiede aufgebaute Museum für historische Schreibmaschinen als ein „Kleinod“, das im Ort erhalten werden sollte.
„Wir können nachvollziehen, dass eine relativ hohe Miete schnell die finanziellen Grenzen Ihres Vereins übersteigt“, schreibt Dobrunz an Hannelore Schindelasch. Er hegt die Hoffnung, dass es nach dem Verkauf des ehemaligen Fliegerhorstes in Ahlhorn an die Firma Bunte möglicherweise dort geeigneten Mietraum geben könnte, der auf Dauer helfe, die Ausstellung kontinuierlich zu erweitern. „Wenn man diese Ausstellung dann noch um Dinge der ,Fliegerei in Ahlhorn’ bereichern könnte, so gäbe dies einen doppelten Besuchsanreiz für Bürger aus nah und fern“, so Dobrunz in einem Schreiben. Der Verein für Lebensqualität in Ahlhorn wolle den Museumsverein gern bei dem Bemühen einer Standortsicherung in Ahlhorn, dem weitaus größten Ort der Gemeinde, unterstützen.
Wie die NWZ berichtete, ist das Museum Alte Schmiede 2 am Sonntag, 12. Juli, wiederum von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Für musikalische Umrahmung sorgen zwei Akkordeonspielerinnen aus Ahlhorn. Hannelore und Rudolf Schindelasch freuen sich auf viele Besucher. Und sie haben auch immer ein offenes Ohr für Ideen, wie das Museum in Ahlhorn erhalten werden kann.
