Brake - Im Laufe der schon über 30-jährigen Bühnenkarriere von Lydie Auvray hat sich ihr Name zu einem Synonym für moderne und leidenschaftliche Akkordeonmusik entwickelt. Die Arbeit der Französin in Form von mittlerweile 18 Alben und unzähligen Live-Konzerten ist ein umfangreicher Beleg dafür, wie wunderbar und vielfältig dieses Instrument sein kann,– wenn es denn in den richtigen Händen ist. Am Freitag, 20. November, kann man sich davon überzeugen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Centraltheater.

Einen großen Teil des Weges hat Lydie Auvray zusammen mit ihrer Gruppe, den „Auvrettes“, zurückgelegt. In diesem Trio-Programm erleben die Zuschauer das Zusammenspiel von zwei oder drei Instrumenten und natürlich auch reine Solo-Darbietungen mit dem Akkordeon. Es gibt feine Dialoge mit der Gitarre und Zwischentöne mit dem Klavier.

Es werden nur eigene Kompositionen vorgetragen. Es finden sich die typischen „lydiesken“ Walzer und Tangos, Lieder in französischer Sprache, deren Inhalt die Künstlerin erläutert, und auch Weltmusik im weitesten Sinne – mal lyrisch-melancholisch, mal rhythmisch-feurig.