Ehrungen und Dank für verdiente Jagdhornbläser
Durch den Kreisjägermeister
im Landkreis Cloppenburg, Rainer Diekmann, wurden auf dem Kreisbläsertreffen in Friesoythe Bläser ausgezeichnet, die sich um die jagdliche Brauchtumspflege mit dem Jagdhorn verdient gemacht haben:So erhielt für 20-jährige Tätigkeit
als musikalischer Leiter der Bläsergruppe Markhausen-Gehlenberg Eberhard Michler aus Neuscharrel einen Zinnteller überreicht.Für 25-jährige
aktive Tätigkeit in einer Bläsergruppe wurden zudem Helmut Lammers (Hegering Altenoythe), Heinz-Walter Niklas (Hegering Essen), Paul Stevens und Fritz Vaske (beide Hegering Lindern) sowie Klaus Hüls (Hegering Markhausen-Gehlenberg) mit einem Zinnbecher vom Kreisjägermeister ausgezeichnet.Für 40-jährige Mitgliedschaft
in der Garreler Bläsergruppe wurde zudem Herbert Göken mit einer Urkunde von der eigenen Bläsergruppe geehrt.Über 20 Gruppen mit über 400 Bläsern aus dem Landkreis Friesoythe betrieben Werbung für das jagdliche Brauchtum. Besucher und Gäste zeigten sich begeistert.
Von Thomas Neunaber
Friesoythe „Einfach wunderbar.“ Ein Lächeln huscht über das Gesicht von Hegeringleiter Udo Arends beim Anblick der prächtigen Kulisse im Friesoyther Stadtpark. Über 400 Bläser hatten am Sonntagnachmittag an den langen Tischen im Innenhof des Rathauses Platz genommen, um am diesjährigen Kreisbläsertreffen teilzunehmen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Friesoythe fand das Treffen dieses Jahr in Friesoythe statt (NWZ berichtete).
Ob Bösel, Cappeln, Lindern, Scharrel, Ramsloh: Alle waren gekommen, um der ältesten Bläsergruppe im Kreis Cloppenburg mit ihren musikalischen Vorträgen zu huldigen. Und so kam es im Stadtpark zu einem einmaligen Konzert: dem Anblasen von über 400 Hörnern. Der weiche, runde und zu weilen schmetternde Ton der Parforcehörner und der kleineren Fürst-Pless-Hörner hüllten den Park dabei in eine festliche Atmosphäre. „Ich hatte den schönen Klang schon von weitem gehört“, so ein Spaziergänger, der sich das grandiose Schauspiel anhörte.
Wer in den Stadtpark gekommen war, hatte zudem die einmalige Gelegenheit, die breite Palette der jagdlichen Signale und Märsche von unterschiedlichen Bläsergruppen kennen zu lernen. Als Gäste wirkten diesmal auch die Bläsergruppen aus Vrees und Lorup mit. Lob und Anerkennung hatte sich die Bläsergruppe aus Lorup bereits am Sonnabend bei der Gestaltung der Jubiläumsmesse in der St. Marien Kirche Friesoythe verdient.
In seinem Grußwort erinnerte der Leiter des Hegerings Friesoythe, Udo Arends, an die Gründungsmitglieder der Friesoyther Bläsergruppe. Sein Dank galt hierbei auch den Gründungsmitgliedern Theodor Toben, Heinz Knelangen und Georg Behrens, die dem Bläsertreffen am Sonntag beiwohnten. Zwischen Jagdsignalen wie „Sau tot“ oder „Muffel tot“ gab es für Gäste und Bläser noch reichlich Gelegenheit, sich am leckeren Kuchenbüfett im Rathaus zu stärken.
