Jever - Auf eine geheimnisvolle Reise in den Orient nehmen die etwa 100 Tänzerinnen von Susanne Köhns „Tanzraum Jever“ ihre Besucher mit: Am Sonnabend, 12. Dezember, ab 18 Uhr führen sie ihr neues Tanzstück „Aladdin“ im Theater am Dannhalm auf.
Das Stück spielt in Agrabah, dem Heimatort von Aladdin. Gemeinsam mit seinem treuen Begleiter, dem Affen Abu, durchlebt er viele Abenteuer. Dabei lernt er Jasmin kennen und die beiden verlieben sich unsterblich ineinander.
Doch es gibt ein Problem: Aladdin ist ein Junge von der Straße, Jasmin ist eine Prinzessin und wohnt in einem riesigen Palast. Kann ihre Liebe dem standhalten?
„Das Stück ist eigentlich ein klassisches Ballett“, erzählt Susanne Köhn. „Aber wir möchten ein möglichst breites Publikum ansprechen. Also haben wir zusätzlich einen Mix aus Stepptanz, Modern Dance, Jazz, Schauspiel und Gesang eingebaut – ein ganz breites Feld.“ Dementsprechend ist auch die Musik ganz unterschiedlich – teilweise aus dem Aladdin-Musical, teilweise aus der Ballettversion, manchmal ist auch orientalische Folklore zu hören.
Die Proben für das Stück laufen seit etwa einem Jahr. „Dabei war es gar nicht so einfach, passende Termine für die Proben zu finden. Die Mädchen sind zwischen fünf und 25 Jahren alt und müssen teilweise ziemlich viel für die Schule tun.“
Die Tanzlehrerin freut sich aber, dass ihre Tänzerinnen sich trotz der vielen Arbeit sehr engagiert haben. Zum ersten Mal gibt es auch eine Doppelbesetzung der beiden Hauptrollen: Aladdin wird am ersten Abend von Milena Kanther gespielt, Jasmin von Ulrike Sinder. Am zweiten Abend spielen die beiden Rollen Magdalena Ritter und Lea Rüstmann.
„Aber auch die Mütter der Mädchen haben geholfen, wo sie konnten – zum Beispiel beim Nähen einiger Kostüme“, sagt Susanne Köhn.
Das Bühnenbild ist für dieses Stück sehr schlicht. „Wir wollen nicht allzu sehr von den Tänzerinnen und ihren bunten Kostümen ablenken“, meint Susanne Köhn. „Aber wahrscheinlich werden wir einige Elemente mit einem Beamer an die Wand strahlen.“
Schon jetzt freut sich die Tanzlehrerin auf die Aufführungen. „Und ich merke, dass auch die Mädchen jetzt endlich loslegen wollen.“
