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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Staatstheater: Alle vom Nordwesten begeistert

26.09.2013

Oldenburg „Der Kopf ist da“, stellte Christian Firmbach schon mal fest, „der Rest wird folgen!“ Der „Rest“ sind Schauspieler, Tänzer, Dramaturgen, Sänger. Der „Kopf“ ist das neue Leitungsteam des Oldenburgischen Staatstheaters. Firmbach, gegenwärtig noch in Bonn tätig, stellte am Donnerstag im Probengebäude seine Leitungskräfte vor. Zum Spielplan seiner ersten Saison 2014/2015 sagte er nichts: „Das kommt in acht Monaten!“

Bevor etwas kommt, muss etwas gehen – aber einige bleiben: Roger Epple zum Beispiel als Generalmusikdirektor oder Tilmann Pröllochs als Verwaltungsleiter.

Auch Gesche Gloystein und Herwig Dust werden weiter das Niederdeutsche Schauspiel leiten – eine „professionelle Sparte“, schwärmte Firmbach. Matthias Grön steht weiter dem Jungen Staatstheater vor, die musikalische Leitung übernimmt indes der vielseitige Konzertpädagoge Thomas Honickel. Er moderiert oft originelle Projekte, brachte CDs heraus und wurde zweimal zum Echo-Klassik-Preisträger.

Neu sind der Technische Direktor Günter Riebl und Dominik Licht als Künstlerischer Betriebsdirektor und Stellvertreter des Generalintendanten. Licht ist übrigens ein ehemaliger Solist des Tölzer Knabenchors.

Der ausgebildete Sänger Firmbach legt naturgemäß viel Wert auf den Musikbereich. Steffi Turre wird Chefdramaturgin des Musikttheaters, sie übernimmt auch die Leitung des neuen „Opernstudios“. In dem sollen junge Sänger ausgebildet, aber auch für so manche Aufführung ins Ensemble integriert werden. So eine Talentschmiede sei günstig und zukunftsträchtig, meint Firmbach.

Im Schauspiel setzt man auf eine Doppelspitze. Oberspielleiter wird Peter Hailer, leitender Dramaturg Marc-Oliver Krampe. Beide sind ausgewiesene Liebhaber von Erst- und Uraufführungen.

Der Tanzbereich liegt Firmbach „besonders am Herzen“. Er machte keinen Hehl daraus, dass er Honne Dohrmann, der nach Mainz abwandert, gern gehalten hätte. Durch „Außenprojekte“ jenseits des Tanzsaals wolle man stärker in die Region wirken. Dafür steht als neuer Direktor der Tanzsparte Burkhard Nemitz („Tanz ist überall“). Chefchoreograf an seiner Seite ist der Franzose Antoine Jully.

Eine „ganz gute Truppe“ lobte Firmbach seine eigene Truppe. Oldenburg sieht der Intendant generell als ein „Sprungbrett-Theater“ für Talente.

Etliche Leitungskräfte habe er übrigens gar nicht groß von Oldenburg überzeugen müssen: „Nachdem ich ihnen geraten hatte, doch mal für einen Tag nach Oldenburg zu fahren, waren alle begeistert und haben sofort unterschrieben!“

Dr. Reinhard Tschapke Redaktionsleitung / Kulturredaktion
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