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Dreschfest Alte Landmaschinen unter Dampf

Peter Kratzmann

Vielstedt/Wesermarsch - Die „Frünn van de ole Landmaschin“ sind nicht nur ein lustiger Zusammenschluss, sondern auch eine agile Vereinstruppe mit zurzeit 165 Mitgliedern. Am Sonntag, 30. August, organisiert der Verein das „12. Vielstedter Dreschfest“. Dahinter verbirgt sich eine Großveranstaltung im Landkreis Oldenburg, bei der die traditionelle Landwirtschaft, das Leben auf dem Lande zu Omas und Uropas Zeiten und die alten Erntemaschinen im Mittelpunkt stehen. Und natürlich fehlt auch nicht die zünftige Party.

Zahlreiche Vereinsmitglieder kommen aus der Wesermarsch – nicht nur diese hoffen deshalb, dass sich zu ihrem Fest am Wochenende auch viele Gäste aus der Wesermarsch auf den Weg nach Vielstedt in der Gemeinde Hude machen werden.

Gefeiert wird rund um das Vielstedter Bauernhaus auf einem vier Hektar großen Areal. Hier stehen für die zahlreich erwarteten Gäste – bis zu 5000 Personen waren es bei vergangenen Veranstaltungen – ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Das Programm stellt die Vorsitzende Linda Alzog vor.

Bereits an diesem Freitag, 28. August, werden die ersten Treckergespanne aus den befreundeten Vereinen erwartet.

70er-Jahre-Party

„Wir rechnen so mit um die 200 Oldtimer-Traktoren“, erklärt Gerold Schlötelburg (Berne) vom Festausschuss. Zu den befreundeten Vereinen zählen die Clubs aus Lüerte, Minsen oder Torsholt, um nur einige zu nennen.

Zur Unterhaltung soll es an diesem Abend ein Trecker-Kino geben – unterhaltsam und „op Platt“. Das steht schon fest.

Am Sonnabend, 29. August, können weitere Oldtimerfreunde anreisen. Am Abend steigt dann die 70er-Jahre-Party mit DJ Maik. Dazu wird kein Eintritt erhoben.

Ab 10 Uhr startet das Dreschfest dann am Sonntag, 30. August, richtig durch. „Es gibt keinen festen Programmablauf, denn die Vorführungen sind zahlreich und laufen auch mal parallel, werden aber auch wiederholt“, erzählt Linda Alzog.

Mit Flegel und Maschine

Zu den Vorführungen der alten Maschinen gehören das Getreide- und Strohernten, Heu machen, Kartoffelroden, aber auch der Blick „in Omas Stuv mit Pött und Pann“. Ein Höhepunkt ist der Einsatz der Dreschmaschinen, wie zum Beispiel eine aus den 20er-Jahren oder die Lohnerntemaschine von Horst Osterloh aus den 50er-Jahren. „Vorgesehen sind auch Vorführungen mit dem Dreschflegel“, ergänzt 3. Vorsitzender Thorsten Witte.

Zu sehen sein wird auch eine Dreschmaschine mit Göpel-Achse, die von einem Pferd angetrieben wird. Hingucker dürfte außerdem das Dreispänner-Mähen sein oder die Waschfrauen, wenn sie in althergebrachter Weise das Waschbrett einsetzen.

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