ALTENOYTHE - Die Dorfgemeinschaft Altenoythe präsentierte zum 20-jährigen Bestehen des Heimatvereins ihr kulturelles Gesicht, es war musikalisch, humorvoll und vor allem plattdeutsch. Unter dem Motto „Mit Musik holls di jung, mit Musik bliws du in Schwung“, präsentierte der Heimatverein Altenoythe im Dorfgemeinschaftshaus einen bunten Abend. Am Heimatabend beteiligten sich 100 Akteure aus Vereinen und Schulen.
Die Begrüßung der Besucher nutzte Vorsitzender Heinz Bischoff, um für den vom Heimatverein herausgegebenen Kalender mit Bildern der Heimatkünstlerin Käthe Tiedeken zu werben. Zum 20-jährigen Bestehen erinnerte Bischoff an die Gründung des Vereins und lobte die Initiative von Erich Kreyenschmidt, der mit Freunden den Heimatverein gegründet hatte und ihn bis zu seinem Tod fast elf Jahre lang führte.
Durch das Programm führte Richard Hardenberg. Den Reigen der Aufführungen eröffneten die Mädchen und Jungen der Gerbert Schule mit plattdeutschen Liedern. Gemeinsam mit den Hit-Kids sangen die Schüler „Schnack maol wedder platt“. Die Hit-Kids begeisterten danach mit dem Lied „Pastor sin Kau“, das sie auf Altenoyther Leute passend umgeschrieben hatten. Es folgten Lieder und Gedichte zum Herbst und St. Martin. Die Hohefelder Grundschüler sangen „Wenn de Opa mit de Oma nao de Karmse geiht“ und „Dat we Ollenaiter sünd“. Die Gerbert Schule zeigte das Märchen „Dornröschen“ in plattdeutsch.
Von der Seniorengemeinschaft St. Vitus strapazierten Maria Meyer und Maria Wieborg mit einem Sketch die Lachmuskeln. Mit einem kurzen Musical bot der Jugendchor Musik und Schauspielkunst. Der Frauen-Singekreis gefiel mit verschiedenen Liedern.
Käthe Tiedeken wurde für ihre Engagement im Heimatverein vom Vorsitzenden geehrt. Sie engagiert sich für die plattdeutsche Sprache und textete das „Ollenaiter Lied“. Mit Sketchen sowie Volksliedern sang sich der Franziskuschor in die Herzen der Altenoyther. Der Männergesangverein brachte ein Herbstliederpotpourri zu Gehör. Der Musikverein sorgte zum Abschluss mit flotten Rhythmen für Stimmung.
