Altenoythe - „Wie häbt ne Masse to daun un freit us över jede Hülpe“, rief Richard Hardenberg als Vorsitzender des Heimatvereins Altenoythe in die sehr gut besuchte Generalversammlung. In Altenoythe gibt es sie noch – die Dorfkneipe „Zubel“ (Dumstorff), wo man sich trifft. Gleich nebenan das Fußballballländerspiel Deutschland gegen Spanien gemeinsam anschauen und zuvor im Clubraum etwa dreißig Vereinsmitglieder, die einen bemerkenswerten Jahresbericht plattdeutsch von Hardenberg vorgetragen bekamen.
Humorvoll ging es zunächst los, als Schriftführer Peter Wiesner das Protokoll vorlas. Ob seine plattdeutschen Geschichten im Kindergarten, Aktionen beim Schafstall wie dem Frühjahrsputz oder sein Engagement bei der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“. „Mit Peter häbt wie’n Tausendsassa, dai von all’n kann“, war Hardenberg voll des Lobes.
Genauso war man vom Imagefilm beeindruckt, den der Altenoyther Torsten Luttmann präsentierte. Dank dieser tollen Dokumentation und dem Altenoyther Schafstall kann sich der Heimatverein Altenoythe zu den Preisträgern beim landesweiten Wettbewerb „Dorf ich bitten“ zählen. In Berlin wurde den Verantwortlichen eine Urkunde für den Platz drei überreicht. Der liebevoll restaurierte Schafstall ist zugleich Boxenstopp und Anlaufpunkt für viele Touristen der Region. Etwa 40 Dörfer aus ganz Niedersachsen hatten bei dem Wettbewerb mitgemacht und besonders der Imagefilm hatte zu der tollen Platzierung beigetragen, bedankte sich Hardenberg beim Torsten Luttmann.
Auch bei Marianne von Garrel, Willi Sprock, Heinrich Ortmann und Käthe Tiedeken bedankte sich der Vorstand. „Mit eurem Engagement sind wir in unserem Vereinsleben um Vieles reicher“, sagte Hardenberg und überreichte Präsentkörbe an die Macher im Verein. „Sücke as jau könnt wie noch mehr gebruken“, warb Hardenberg für mehr Unterstützung im Verein.
Für 2018 wurden der Frühjahrsputz beim Schafstall, das Öffnen der Tore beim Schafstall zu Vatertag, die Vorbereitungen zur Einsegnung des Wegekreuzes und die Bewerbung zur Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ angekündigt. Die Unterstützung beim Bauernmarkt ist dabei genauso selbstverständlich wie beim Adventsmarkt.
Alle Teilnehmer freuten sich dann auf die Ankündigung der Dreitagesfahrt vom 28. bis 30. September. Auch die Winterwanderung wird stattfinden und die maximal 70 Teilnehmerplätze werden wieder schnell vergeben sein, sind sich die Organisatoren sicher.
