Altenoythe - Der Heimatverein Altenoythe bereitet sich auf den regionalen Vorentscheid zum 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vor. Vorstandsmitglieder trafen sich nun beim Ortseingang an der Altenoyther Straße, um das Werbebanner zu präsentieren.
Vorsitzender Richard Hardenberg zeigte sich hochmotiviert mit seinem Team. „Wir werden das ganze Dorf jetzt über unsere Aktion informieren. Entsprechende Flyer werden noch folgen, und wir werden viel Unterstützung von den Altenoythern bekommen“, ist sich Hardenberg sicher. Die wird auch gebraucht, denn aus dem Weser-Ems-Gebiet nehmen insgesamt 21 Dörfer teil, aus deren Kreis acht Siegerdörfer auszuwählen sind.
Die Bereisung der Kommission findet vom 15. bis 31. Mai statt. Am 16. Mai steht Altenoythe auf der Liste, und bis dahin „bringen wir unser Dorf auf Hochglanz“, so Peter Wiesner vom Vorstand. Etwa zwei Stunden stehen dem Heimatverein dann zur Verfügung, um Altenoythe von seiner besten Seite zu präsentieren.
Mit der 1000-jährigen Vitus-Kirche hat Altenoythe etwas ganz Besonders zu bieten. Diese über die Stadt- und Kreisgrenze hinaus bekannte Sehenswürdigkeit zeigt sich dann auch auf dem Werbebanner. Auch die Farben des ehemaligen Gemeindewappens finden sich darauf. „Aufs Detail kommt es an“, so Schriftführer Peter Wiesner. Die Vorstandsmitglieder rufen nun alle Altenoyther auf, zum Beispiel Wege, Plätze und Grünflächen zu säubern und einfach mit „anzupacken“.
Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems – Strukturförderung ländlicher Raum aus Osnabrück legte die Teilnahmebedingungen fest. So sollen die Orte vor allem einen überwiegend dörflichen Charakter mit bis zu 3000 Einwohnerinnen und Einwohner haben. Aktuell wohnen die 2542 Einwohner auf insgesamt 1950 Hektar.
Die Kommission meldet bis zum 30. Juni dem Städte- und Gemeindebund die teilnehmenden Dörfer zum Landesentscheid. Aus ganz Niedersachsen sind dann 18 Dörfer dabei und am 1. November werden die Landessieger feststehen.
Schon jetzt verdient das Engagement des Heimatvereins Altenoythe höchste Anerkennung, denn der eingereichte „Bewerbungssteckbrief“ mit elf verschiedenen Bewertungskriterien zeigt, wie vielfältig und umfangreich ein Dorfleben sein muss, um überhaupt zu den Teilnehmern des Vorentscheides gehören zu können.
