AMMERLAND - Eine positive Bilanz legte die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) für das Jahr 2011 vor. Zur Geschäftsregion Leer-Westerstede gehören 16 Filialen.
Stärke zeigte die OLB im Kundengeschäft. Zum Jahresende betreute die Bank in der Region 36 500 Privat- und Firmenkunden. Als Förderer des Mittelstandes in der Region hat die OLB im abgelaufenen Geschäftsjahr das Kreditvolumen im Firmenkundengeschäft um fünf Prozent auf 440 Millionen Euro ausgeweitet. Im Bereich Baufinanzierungsgeschäft erzielte die Region Leer-Westerstede im Jahr 2011 gute Ergebnisse. Im Neugeschäft konnten 400 Abschlüsse mit einem Gesamtvolumen von 25 Millionen verbucht werden. Rund 2000 Neukunden wurden begrüßt. Sehr gut lief 2011 ebenfalls das regionale Immobiliengeschäft. 65 Immobilien haben die Kundenbetreuer im vergangenen Jahr erfolgreich vermitteln können.
In der Region Leer-Westerstede engagierte sich die OLB im zurückliegenden Jahr als Förderer für die sechste Westersteder Stadtolympiade, das klassische Konzert mit dem „Ensemble Classique“ in der St. Petri-Kirche und den Förderverein der Brakenhoffschule für das Projekt „Klasse 2000“.
Mit 107 Mitarbeitern zählt die OLB zu den größeren Arbeitgebern in der Region. Derzeit lernen zehn Auszubildende von der Pike auf den Job als Bankkaufmann oder -frau. Herausragenden Auszubildenden steht auch das duale Bachelor-Studium offen. Die OLB konnte sich außerdem für den Titel „Top Arbeitgeber Deutschlands 2012“ qualifizieren.
Hunderte von Kindern und Jugendlichen verfolgten am Freitag die Eröffnung der „ApArt“ auf dem Marktplatz in Apen. Damit fiel der Startschuss für die dreitägige Kinder- und Jugendkunstmesse, bei der die Werke von Nachwuchskünstlern in den Mittelpunkt gerückt werden.
Thomas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft, unterstrich den internationalen Charakter der Veranstaltung und begrüßte die Teilnehmer aus der Türkei und Polen in der Landessprache. Die Messe sei eine gute Gelegenheit, mit der eigenen Kunst anderen Menschen eine Freude zu machen und dabei auch noch Anerkennung zu bekommen.
Wie wichtig es sei, Kindern und Jugendlichen Raum für die kreative Entfaltung zu geben, betonte auch Bürgermeister Matthias Huber. Dieser lobte das unermüdliche Engagement der Ehrenamtlichen, die diese dreitägige Veranstaltung auf die Beine gestellt hatten. Wie Initiator Thomas Rost ergänzte, hatten Kinder und Jugendliche sogar finanziell beigetragen, indem sie Spenden einsammelten.
Bei einem Rundgang sahen sich die Ehrengäste die ausgestellten Bilder und Skulpturen an. Darunter waren beispielsweise Bilder der zwölfjährigen Salina. Drei Monate habe sie am „Volk der Gräser“ gearbeitet, erzählte sie ganz professionell und gab Einblicke in Motiv und Material.
Neben den Kunstwerken, die in der Schule zu sehen sind, erwartet die Besucher ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Musik und Tanz, das am Freitag bereits startete. An diesem Wochenende geht es weiter (siehe oben stehenden Kasten) bis die Veranstaltung am Sonntag nach der Verleihung des Kunstpreises (ab 15 Uhr) langsam ausklingt.
