Das Postgeschichtliche Museum lud zum 20. Mal mit einem „Tag der offenen Tür“ zum Besuch ein. Zahlreiche interessierte Besucher – darunter viele Kinder – kamen ins ehemalige Rathaus Stadtmitte und informierten sich über längst vergangenes Postwesen sowie schon vergessene Kommunikationstechniken. Die Museumsdirektoren Wolfgang Letzel und Walter Beckmann gaben den Besuchern viele interessante Informationen zu den Ausstellungsstücken, die man im Laufe der Jahre zusammengetragen und zum Teil restauriert hat. Es gab rund 2500 Exponate zu sehen. „Das ist insgesamt nur zehn Prozent unseres großen Fundus, den wir der Öffentlichkeit zugänglich machen können“, erklärte Letzel. Dokumentiert wird im Museum die postgeschichtliche Entwicklung in Friesoythe ab dem 19. Jahrhundert durch Fotos, Karten, Stempel, Schmucktelegramme sowie anhand von vielen Geräten und Gebrauchsgegenständen.

Sehenswert ist dabei die komplett eingerichtete ländliche Poststube, die den Arbeitsplatz eines Posthalters sowie die Figur eines Postboten und Schalterbeamten zeigt. Viel Interesse fand auch eine Fotosammlung von Briefkästen aus aller Welt. Die Palette reichte von exklusiv über schlicht, einfach und praktisch bis hin zu kurios. Für Kinder auch immer wieder interessant sind die Telefonapparate aus längst vergangenen Zeiten, als noch per Hand vermittelt wurde. Die Geschichte des Telefons ist hier aufgebaut und leicht nachvollziehbar, auch für Kinder, die natürlich gerne die alten Apparate mit den Wählscheiben ausprobierten. Von Interesse war auch eine hölzerne Telefonzelle aus dem Jahre 1933. Gezeigt wird auch die komplette Darstellung der Telegraphie von ihren Anfängen, das erste handbetriebene Gerät mit Anzeigen, den so genannten optischen Telegraph, über Morsegerät bis zum Bildschirmtext.

All diese Techniken sind heute nicht mehr im Einsatz und durch die modernen Kommunikationsmittel wie E-Mail und SMS längst Geschichte. Prunkstücke der Ausstellung sind verschiedene Uniformen insbesondere die eines oldenburgischen Postillions von 1820 und ein preußischer Briefkasten von 1924. Zum Abschluss wurden die Museumsbesucher noch mit Kaffee und Kuchen von Heidi Beckmann und Karin Letzel, den Frauen der beiden Museumsdirektoren, verwöhnt.

Die Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Friesoythe lud am Sonntag zu einem Spielenachmittag in der Sporthalle Großer Kamp ein. Der Jugendwart der HSG Hermann Thölken hatte zusammen mit seiner Ehefrau Petra, unterstützt durch Jugendliche und Eltern, den Nachmittag organisiert. Drei Stunden lang wurde Sport, Spiel, Spannung geboten.

Zahlreiche Eltern folgten der Einladung mit ihren Kindern und beteiligten sich aktiv an dem großen Sport- und Spielprogramm. Mit Begeisterung nutzten die Mädchen und Jungen die vielen sportlichen Angebote. Auch die Möglichkeit zum kreativen Gestalten am Spiel- und Basteltisch wurde von vielen Kindern gerne wahrgenommen.

In einer Schminkecke ließen sich die Kleinen ihr Gesicht farbenprächtig bemalen und eine Aktionskünstlerin versetzte das große und kleine Publikum mit ihrer Luftballongestaltung in Erstaunen. Von großem Interesse war das Ballgeschwindigkeitsmessgerät, Jungen nutzten die Gelegenheit, ihre Wurfstärke mit den Vätern und Müttern zu messen.

Das weibliche B-Jugendteam bot zudem ein Spielprogramm mit 30 verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten an.

Ziel der Veranstaltung sollte es sein, Kinder für den Hallensport und natürlich für den Handball zu gewinnen. Mit der Beteiligung zeigte sich der Jugendwart durchaus zufrieden.

Mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, von den Eltern der Minimannschaft bereit gestellt, sowie diversen Getränken war auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.