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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Kunst: Ankunft von melancholischen und nackten Frauen

08.07.2017

Bern Macke, Dix, Kirchner: Das Kunstmuseum Bern hat am Freitag erste Werke aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt präsentiert. Der 2014 gestorbene Sohn von Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt hatte das Berner Museum als Universalerben eingesetzt. Die Sammlung, die der Vater zusammengetragen hatte, sei beste Qualität – so lautete das erste Urteil der Direktorin des Kunstmuseums Bern, Nina Zimmer.

Die Werke sollten ursprünglich in der vergangenen Woche präsentiert werden, waren aber im deutschen Zoll hängengeblieben. Gezeigt wurden am Freitag unter anderem „Landschaft mit Segelbooten“ von August Macke, der Holzschnitt „Melancholisches Mädchen“ von Ernst Ludwig Kirchner und das Aquarell „Liegender weiblicher Akt am Wasser“ von Otto Mueller. Die Werke seien nicht wie in einem Museum gepflegt worden, so Zimmer, aber teils in gutem Zustand.

Die millionenschwere Sammlung, die Cornelius Gurlitt von seinem Vater geerbt hatte, war zufällig entdeckt und 2012 beschlagnahmt worden. Warum Gurlitt die Sammlung nach Bern vererbt habe, sei bis heute nicht bekannt, so das Museum.

An der Ermittlung der Herkunft sämtlicher 1500 Werke in der Sammlung werde weiter gearbeitet, sagte Zimmer. Erst fünf Werke wurden bislang eindeutig als Raubkunst identifiziert.

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