APEN - „Man muss unsere Musik hören, um sie zu verstehen“, erklärt Steffen Kunst, Gitarrist der neuen Aper Nachwuchsband „Bandhaus“. Eine Aussage, die bei der Präsentation ihres neuen Songs „Spiegelei“ deutlich wird. „Der Song hat mehr als nur eine Aussage. Das einzige fehlende Thema sind Spiegeleier“, lachen die vier Mitglieder der Band im Chor. „Bandhaus“, das sind: Steffen Kunst an der Gitarre, Kevin Lührs am Schlagzeug, Alexander Falk am Bass und Fenja Eilers als Sängerin. „Wir sind vier Freunde, die zusammen Musik machen wollen“, erklärt der 19-jährige Steffen Kunst.
Die Gründung der Band war dabei ein Start ins Ungewisse. „Die anderen haben mir einfach einen Bass in die Hand gedrückt und mich zum Bassisten ernannt“, erzählt Alexander Falk. Es waren seine ersten Erfahrungen mit dem Instrument. „Ich musste das Spielen vollkommen neu erlernen“, so Falk. Eine Tatsache, die jetzt – ein halbes Jahr später – kaum noch zu glauben ist. Routiniert werden die Akkorde heruntergespielt, die Freunde harmonieren bereits gut miteinander. Ein Umstand, der den vier jungen Musikern sehr am Herzen liegt: „Wir möchten als Band ernst genommen werden.“
Die ersten Reaktionen machen dabei Mut. Mehrfach habe man im Vorfeld der bekannten Band „Crossfire“ gespielt, beispielsweise auf dem Aper Oktoberfest. „Die Reaktionen der Leute auf uns waren sehr positiv“, erinnert sich Sängerin Fenja Eilers. Musikalisch gibt sich die Band dabei äußerst vielseitig. Von Lynyrd Skynyrd bis hin zu Juli und Lena Meyer-Landruth erstreckt sich das Repertoire der Band, die momentan noch vorwiegend Cover-Songs spielt. Die Betonung liegt dabei klar auf noch.
„Spiegelei ist unser erster eigener Song. Doch weitere sind bereits in Arbeit“, verraten die vier Musiker, die musikalisch vor allem in Richtung Punkrock streben. Im Frühjahr soll dann der erste abendfüllende Auftritt stattfinden. Ein ehrgeiziges Vorhaben, welches vor allem an einer logistischen Frage zu scheitern droht: Es fehlt ein Proberaum. „Momentan sind wir noch im Ev. Gemeindehaus untergekommen. Hier können wir auf Dauer allerdings nicht bleiben“, weiß Schlagzeuger Kevin Lührs. Ein neuer Proberaum wird darum dringend gesucht, damit das „Bandhaus“ nicht nur ein Luftschloss bleibt.
