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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Atemberaubendes Feuerwerk von Spezialeffekten

21.05.2007

LOS ANGELES Auch diesmal steht wieder das Erfolgsteam der ersten beiden Folgen vor und hinter der Kamera. Danach soll Schluss sein.

Von Carolin Reiter

Es ist ein finsterer Trip zum Ende der Welt – aber für die Fans der legendären „Piraten der Karibik“ ein lang ersehntes Wiedersehen. Zum dritten und letzten Mal kämpft, segelt und liebt sich Johnny Depp als Captain Jack Sparrow durch die bunte und abenteuerliche Welt der Meere. Das Erfolgsteam vor und hinter der Kamera ist auch in „Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“ wieder vereint – und liefert zum Abschluss der Trilogie ein atemberaubendes Feuerwerk an Tricks und Spezialeffekten. Vom kommenden Donnerstag an können die Zuschauer auch in Deutschland mit auf die wilde Fahrt durch Verrat, Gefahr und Abenteuer gehen.

Die Mission ist diesmal, den sagenhaften Captain Sparrow zurück ins Leben zu holen. Zur Erinnerung: Im zweiten Teil war er von einer Krake verschlungen worden und befindet sich jetzt mitsamt Schiff im Nirgendwo, am ausgetrockneten Ende der Welt. Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swann (Keira Knightley) verbünden sich für die Rettungsaktion mit dem tot geglaubten Captain Barbossa (Oscar-Preisträger Geoffrey Rush) – nichts kann sie aufhalten.

Gleichzeitig ist es Lord Beckett (Tom Hollander) gelungen, Kontrolle über das Geisterschiff des grausamen Tintenfischkapitäns Davy Jones (Bill Nighy) zu gewinnen. Mit Hilfe des von Elizabeth verschmähten Admirals Norrington (Jack Davenport) jagt er jetzt den Piraten hinterher.

Die abenteuerliche Aktion zur Rettung von Jack Sparrow führt seine Freunde in die Schwitzbäder von Singapur und mit dem chinesischen Piraten Captain Sao Feng (Chow Yun-Fat) durchs Eismeer. Unmögliches wird möglich, wie gehabt: Tote erstehen auf, Sterbliche werden unsterblich, Verfluchte erlöst. 220 Millionen Dollar (163 Millionen Euro) kostete die Produktion von Teil 2 und 3, die aus Budgetgründen zusammengelegt wurde. Die Reise ans Ende der Welt und zurück dauert ausgiebige 168 Minuten, und damit soll es nun – zumindest vorerst – auch gut sein.

„Nach fünf Jahren Arbeit ist die Trilogie jetzt definitiv beendet“, sagte Produzent Jerry Bruckheimer bei einer Pressekonferenz in Hollywood. Über eine Fortsetzung werde man, wenn überhaupt, erst nach dem Kinostart nachdenken.

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