Atens - Richtig schön schaurig-gruselig geht es am Freitag, 26. Oktober, im Wohncenter Nordenham zu. Denn dann werden die Kreaturen der Nacht in und vor dem Atenser Möbelhaus ihr Unwesen treiben und die Gäste das Fürchten lehren. „Halloween Horror Night“ lautet der Titel der Veranstaltung im XXL-Format, die ab 19 Uhr im Geschäft an der Atenser Allee 140 startet. Das Publikum kann sich auf viele aufwendige akustische und visuelle Spezialeffekte und 20 Horror-Darsteller freuen, die Gänsehaut pur versprechen. Die Veranstalter warnen: Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, Nervenschwache und Herzkranke ist die Gruselnacht nicht geeignet.
Rundgang in Kleingruppen
Die Vorarbeiten zu dem geselligen Abend der besonderen Art sind bereits voll im Gange. Nach Ladenschluss bereiten Geschäftsführer Hendrik Lenz sowie Tanja und Philip Heyelmann von der Filmproduktionsfirma Hey-Pro die wohl größte Geisterbahn in der Region vor. Rund 300 Meter wird das Gruselkabinett lang sein. Der Rundgang, der in Kleingruppen mit jeweils vier bis acht Personen stattfinden wird, dauert eine halbe bis dreiviertel Stunde. Die Eheleute Heyelmann wollen tief in die Trickkiste greifen, um in Atens eine stimmungsvolle und authentische Gruselatmosphäre in Hitchcock-Manier zu schaffen. Allein zwölf Beamer, zehn Fernseher und fünf Lautsprechersysteme werden in und vor dem Möbelhaus zum Einsatz kommen.
„Wir fahren ordentlich technisches Equipment auf und müssen für diesen Abend allein mehrere hundert Meter Kabel verlegen“, erklärt Hendrik Lenz, der im vergangenen Herbst das zehnjährige Firmenbestehen von Hey-Pro im Halloween-Stil besucht hatte und dadurch auf die Idee gekommen war, ein vergleichbares, aber noch größeres Veranstaltungsformat im Wohncenter zu realisieren.
Mit im Boot ist auch Minerva Patricia Winter aus Butjadingen, die im Eingangsbereich Produkte aus ihrem Hexenhof-Laden anbieten wird. Darüber hinaus erwartet die Gäste der ersten Nordenhamer „Halloween-Horror Night“ ein zum Motto des Abends passendes und ausgesuchtes Sortiment an schaurigen Snacks und Getränken – „keine Nullachtfünfzehn-Sachen“, wie Henrik Lenz verspricht.
Kein Kostümzwang
Der Eintritt zur Horror Night im Möbelhaus kostet fünf Euro. Angesichts des hohen Gruselfaktors sind Jugendliche erst ab 16 Jahren und nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten zugelassen. Die Besucher dürfen, aber sie müssen nicht in Halloween-Verkleidung kommen.
