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Konzert Rotes Kreuz macht grauen November bunt

Dennis Weiß

ATENS - Den grauen November bunt machen – das will alle Jahre wieder der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit seinem Konzert für die ältere Generation erreichen. Auch in diesem Jahr ist der Plan aufgegangen. Rund 360 Rentner sangen, schunkelten und lachten in der Stadthalle Friedeburg.

Freier Verkauf läuft gut

Zum 44. Mal hat der DRK-Kreisverband das Konzert veranstaltet – und noch nie sind so viele Karten im freien Verkauf weggegangen, freut sich Heidi Kotowski, die Leiterin der DRK-Sozialarbeit. Zusammen mit der Ausbilderin Angelika Okrey hatte sie das Konzert seit Anfang des Jahres vorbereitet.

Der größte Teil der Karten ging, wie immer, an die Rotkreuz-Gruppen in der ganzen Wesermarsch. Ehrenamtliche Helfer und fördernde Mitglieder reisten aus Butjadingen, Schwei, Jaderberg, Elsfleth und Lemwerder an, dazu kamen Gäste aus Pflegeheimen in Nordenham, Rodenkirchen und Brake. Insgesamt waren es etwas weniger Zuschauer als im vergangenen Jahr. Durch das Programm führte erstmals die Organisatorin Angelika Okrey. Sie trat an die Stelle des DRK-Kreisgeschäftsführers Peter Deyle, der den November für einen Urlaub nutzt.

Als Gruppe aus der Region präsentierte sie das Blasorchester der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen unter der Leitung von Peter Abbenseth. Dieses große Orchester feiert Anfang Dezember seinen 35. Geburtstag mit einem großen Konzert.

Mit eingängigen Schlagern und Volksliedern wie „Von den blauen Bergen kommen wir“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und „Muss i denn“ trafen die Rodenkircher genau den Geschmack des Publikums, das nicht lange aufgefordert werden musste, die Verse mitzusingen.

Malte schreibt Lieder selbst

Ein besonderer Gast war der Kinderliedermacher Malte aus Wardenburg, der diesmal ohne seinen Hund „Josie“ auftrat, dafür aber vom Kinderchor des Butjenter Speelwarks unterstützt wurde. Gemeinsam sangen sie Lieder, die Malte selbst geschrieben hatte. Unter den Speelwark-Kindern traten besonders Hannah und Jule Christoffers hervor.

Eine andere Sängergeneration vertritt der Abbehauser Chor „Wir sind wir“, den Edith Hegemann leitet.

Ein festes Element dieses Konzerts sind immer Sketche. Diesen lustigen Teil übernahm diesmal die Komödiantin Rita Müller aus Schwanewede, die mit ihren skurrilen Familiengeschichten schnell die Lacher auf ihrer Seite hatte.

Zu Beginn des Konzerts begrüßten vier Ehrengäste die Zuschauer: die stellvertretende Landrätin Heidi Brunßen, der stellvertretende Bürgermeister Ulf Riegel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Oldenburg, Meike Müller, und der Erste Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Wesermarsch, Dr. Hagen Behnke aus Nordenham. Fast alle hörten sich auch das Konzert an.

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