ATENS - ATENS/ULS - Mit dem Musical „Cry Baby“ gastiert das Musik- und Tanztheater (MuTaTe) der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven am Sonnabend, 16. April, in der Stadthalle „Friedeburg“. Das Stück beginnt um 20 Uhr. Karten gib es an der Abendkasse.
Die Zuschauer können sich auf eine rasante Inszenierung freuen. Bei „Cry Baby“ hat sich das aktuelle Ensemble vorgenommen, dem Publikum wieder einen fesselnden Auftritt zu bieten. Die Geschichte spielt in den USA der 50er-Jahre. Die Rassentrennung bröckelt. Fünf Farbige werden in diesem Jahrzehnt gelyncht, Tony Curtis liefert die Vorlage für einen neuen Haarstil und Elvis Presley lässt das Becken kreisen. Mitten drin: Cry Baby Walker, Vollwaise und Geheimnisträger. Er jobbt und träumt von einer Karriere als Rockstar.
Seine Band hat er schon. Es ist ein wilder Haufen, der sich die „Drapes“ nennt. Doch dann versinkt sein Blick in den Augen von Allyson, einer Tochter aus gutem Hause. Leider führt das bald zu blauen Augen und hinter Gittern. Da aber kein Richter dieser Welt der Liebe einer Frau und der Macht der Musik gewachsen ist, gibt es ein Happy-End.
Inspirieren ließen sich die MuTaTe-Akteure von dem gleichnamigen Film von John Waters, in dem Johnny Depp 1990 die Hauptrolle spielte. Seinen Part hat Tim Yalcim in der Wilhelmshavener Produktion übernommen. Mit geöltem Haar und Lederjacke kämpft Cry Baby Walker gegen die Langeweile in der Provinz. Mit Erfolg, wie sich in der „Friedeburg“ am Sonnabend zeigen wird.
Den Beteiligten gelingt es immer wieder, eine gelungene Bühnenshow anzubieten. Erfolge feierte MuTaTe in den zurückliegenden Jahren unter anderem mit „Die Schöne und das Biest“, „The Rocky Horror Picture Show“, „West Side Story“, „Blues Brothers“ sowie „Sister Act“ und „Moulin Rouge“.
