Wildeshausen - Das Klavier breitet einen weichen Klangteppich aus, getragen vom einem knackigen E-Bass. Das Schlagzeug rührt den Rhythmus an, und kommt aus der Soulküche. Das Publikum vor der Bühne springt Stefan Gwildis gleich bei den ersten Takten zur Seite. „Ich wollte schon immer mal nach Gwildishausen. Hier ist es wunderschön“, lobt der 57-Jährige das Ambiente zwischen Alexanderkirche, Altem Amtshaus und Hunte.
Knapp 2000 Zuschauer genießen den Auftaktabend der Premiere von „Genuss am Fluss“. „Heut ist ein Tag, an dem alles geht. Ich lass mich treiben“ singt der Hamburger und gibt damit ein Gefühl für die Veranstaltung wieder.
Schon am späten Nachmittag sind die ersten Gäste in die Atmosphäre rund um die Pagodenzelte eingetaucht. Mode, Gartendekorationen, Skulpturen aus Holz und Metall, Garten- und Blumendekorationen sind nur einige Angebote der 50 Aussteller. Und Hannes der Schmied zeigt, was er mit dem Hammer so alles drauf hat.
Während Gwildis mit einem Großteil der Gäste vor der Bühne rege kommuniziert und singt: „Mach die Musik so laut du kannst und tanze der Welt entgegen“, genießen nicht wenige Gäste im Hintergrund das Konzert bei Essen und Trinken und netten Gesprächen. So hat „Genuss am Fluss“ für jeden etwas zu bieten. Auch Kinder kommen auf ihre Kosten und können sich an Spielgeräten austoben.
Stefan Gwildis jedenfalls hat so viel Geschmack an Wildeshausen gefunden, dass er spontan ein Hotelzimmer buchen lässt und die Nacht in in der Stadt verbracht hat.
