Peheim - Gutes Essen, moderne Melodien, pfiffige Sketche und ein volles Haus – das Winterfest der Peheimer Chöre war auch in diesem Jahr für die Organisatoren ein großer Erfolg. „Jeder Augenblick mit Gesang ist ein Geschenk“, hatte Liedermutter Maria Schrandt vom Frauenchor, der in diesem Jahr den Sängerball organisiert hatte, die Besucher bei der Begrüßung zum Singen und zur Freude am Gesang motiviert.
Traditionell beginnt in Peheim das Winterfest des Frauenchors und des Männergesangvereins, zu dem Liedermutter Maria Schrandt und Liedervater Ludger Niehaus vom Männergesangverein auch den Ehrendirigenten August Rolfsen, Pfarrer Michael Kroes und Vikar Christoph Schäfer begrüßen konnten, mit einem großen Festbüfett. Bei Pflaumenbraten, Sahnegeschnetzeltem oder Rinderbraten wurden die Grundlagen für einen entspannten Abend gelegt.
Der Auftritt der Chöre unter Leitung der Dirigentin Chantal Möller und begleitet von Jan Niemann am E-Piano stand unter dem Motto „Hits der Chormusik“. Die präsentierten Melodien wie „Flieg junger Adler“ von Tom Astor, „Moskau, Moskau“ von Dschinghis Khan oder Helene Fischers Hit „Ich will immer wieder dieses Fieber spüren“ waren für Chöre anspruchsvoll arrangiert und wurden von den Peheimer Sängern hervorragend interpretiert. Mit dem Ohrwurm „Traum von Peheim“ nach der Melodie „Komm, wir fahren nach Amsterdam“ und der Textzeile „mit euch in diesem schönen Dorf... in Peheim“ gab es Standing Ovations und lange Zugabe-Rufe. Auch das Abschlusslied nach Abbas „Thank you for the music“ („Danke für die Lieder, die in uns klingen“) gefiel den Besuchern, die nicht lange zum Mitsingen aufgefordert werden mussten. Als Zugabe sang der Chor den Musicalhit: „Mich trägt ein Traum unendlich weit...Ich glaub es gibt Engel“, bei dem Dirigentin Chantal Möller als Engel dirigierte.
Maria Schrandt überreichte Dirigentin Chantal Möller und Pianist Jan Niemann als Dank ein Präsent. „Wir haben das Glück, eine engagierte junge Dirigentin für unsere Chöre zu haben, die uns stets fordert und fördert. Durch seine gekonnte musikalische Untermalung macht Jan Niemann unseren Gesang noch schöner.“
Für Unterhaltung sorgten auch die beiden Sketche, die die Chöre den Besuchern boten. So heißt des Smartphone in Peheim nun Zartphone, weil Bernd immer so zart mit den Fingerspitzen darüber streicht und so erst das Streicheln gelernt hat, wie Mia festgestellt hat.
Auch DJ Didi hatte mit seiner guten Musikauswahl Anteil an ein schönes Winterfest der Peheimer Chöre.
