Altenoythe - Bei der diesjährigen „Fahrt ins Blaue” der KFD St. Vitus Altenoythe hieß es wieder einmal „Auf den Spuren alter Altenoyther”. Sie führte nach Gehlenberg zum Mühlenmuseum. Schon auf der Abfahrt wurde gerätselt, wohin der Ausflug gehe. Zwei Frauen aus dem Leitungsteam hatten diesen schönen Nachmittag vorbereitet. Auch das Wetter zeigte sich von einer guten Seite.

In Neuvrees wurden die Teilnehmer von fünf ehemaligen Altenoyther am WisentDenkmal mit einem guten Tropfen aus der „Neuen Heimat“ Gehlenberg und Neuvrees empfangen. Viele kannten sich von früher und somit entstanden schnell angeregte Unterhaltungen. Die ehemaligen Altenoyther Frauen schlossen sich der Gruppe an und zeigten ihr ihre neue Heimat. Die Ausflügler wurden vom Orgateam angehalten, unterwegs die Augen auf zu halten.

Angekommen bei der Mühle in Gehlenberg, hatten Frauen vom dortigen Heimatverein eine liebevolle Kaffeetafel im Backhaus vorbereitet. Nachdem sich alles mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, stand eine Führung durch das Museum mit Wilhelm Olliges vom Mühlenverein auf dem Programm.

Willi Funke, ein pensionierter Lehrer, erklärte der Gruppe in der alten Dorfschule die Sütterlinschrift sowie das Verhalten in der Schule in der damaligen Zeit. Ein Spaziergang führte dann zur St. Prosper Kirche zum Grab von Catharina Schücking, Ehefrau eines Juristen aus Sögel, die vielen armen Menschen geholfen hat. Sie gab dieser Stelle den Namen „Domhof“.

Nach einem Gebet und einem Lied ging es zum Abschluss in die Gaststätte Jansen Olliges nach Neulorup. Thea Kramer alias Herta strapazierte die Lachmuskeln. Bei Quizfragen über den Ort bewährten sich Lisa Rohe, Renate Wiesner und Gertrud Lammers. Zwischendurch wurde von Anni Luttmann Mundharmonika gespielt und kräftig dazu gesungen.