Petersdorf - Es gehört schon zur Tradition, dass die katholische Kirchengemeinde die Vertreter von Vereinen und Kirchen, aber auch andere Gäste zum Neujahrsempfang im Franziskushaus nach Petersdorf einlädt. Solange die Kirche im Dorf steht, gibt es den Empfang.

Früher traf man sich beim Pastor, um alles Aktuelle zu besprechen. Heute kommen Pastor und Gemeindevertreter ins Franziskushaus, um Rück- und Vorschau zu halten. Dazu hatte am ersten Tag im neuen Jahr erneut Rechnungsführer Theo Tangemann eingeladen. Tangemann begrüßte die Gäste auf Plattdeutsch, wünschte ein frohes neues Jahr und stieß mit ihnen mit einem Glas Sekt an. Zuvor gab es den Gottesdienst in der Pfarrkirche.

Pastor Stefan Jasper-Bruns ließ die wesentlichsten Ereignisse aus 2016 der Kirchengemeinde Revue passieren. Als Höhepunkte nannte der Geistliche den Dekanatstag der Firmlinge in Bösel mit 460 Jugendlichen, die Litauenaktion, die Jubiläen des Kindergartens St. Franziskus und der Frauen-MC aus Petersdorf sowie das Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer em. Johannes Olliges. Er erinnerte auch an die Fahrt nach Jordanien.

Für ihn persönlich sei es ein wunderbares Ereignis gewesen, einen jungen Mann aus Bremen, den er auf einer Pilgerfahrt kennengelernt habe, in die Kirche aufzunehmen. 2017 werde der neue Weihbischof in Bösel zur Firmung erwartet. Außerdem blickte er auf die Jubiläen der DJK Bösel und des Messdienerzeltlagers. Außerdem soll der Pfarrgemeinde im ersten Halbjahr der neue lokale Pastoralplan vorgestellt werden.

Der stellvertretende Bürgermeister Josef Hatke hob in seiner Begrüßung das Ehrenamt hervor. „Ohne diese Menschen wäre unsere Landschaft um ein vielfaches ärmer“, so Hatke. Die Vereine und Gruppe seien eine tragende Säule in einer großen Gemeindefamilie. Auch in diesem Jahr sei man bestrebt, die Gemeinde weiter zukunftsfähig aufzustellen. Hatke ging auch auf die Entwicklung der Bau- und Gewerbegebiete sowie auf den Straßenausbau ein.