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Alsmann   In Oldenburg: Musik als primäres Genussmittel

04.04.2015
Frage: Herr Alsmann, Ihr voriges Album spielte in Paris, ihr aktuelles am Broadway. Warum haben Sie gerade dieses Ziel ausgewählt?

Alsmann: Es handelt sich um Städte und Adressen, die für die Geschichte der Unterhaltungsmusik eminent wichtig waren und sind.

Biografisches

Götz Alsmann ist ein deutscher Musiker, Moderator und Unterhaltungskünstler. Er ist Sänger und spielt mehrere Instrumente, darunter Klavier. Geboren wurde Alsmann am 12. Juli 1957 in Münster. Am 3. Juni 2012 erhielt er zum zweiten Mal einen Echo. Er wurde in der Kategorie „Jazz – Sänger des Jahres national“ für das Chanson-Album „In Paris“ ausgezeichnet. Alsmann ist verheiratet und hat einen Sohn.

Seine Markenzeichen sind sowohl die betont elegante Kleidung als auch seine Frisur.

Mit seinem aktuellen Programm „Broadway“ gastiert der Künstler am Dienstag, 12. Mai, um 20 Uhr in Oldenburgs Kulturetage an der Bahnhofstraße 11. Weitere Informationen im Internet unter

www.goetz-alsmann.de

    www.kulturetage.de

Frage: Und wo führt Sie Ihre musikalische Weltreise als Nächstes hin?

Alsmann: Wir werden die Trilogie sicherlich vollenden, was aber nicht unbedingt schon mit dem nächsten Album geschehen muss. Wohin wird die Reise gehen? Ich weiß es noch nicht genau.

Frage: Welche Erinnerungen haben Sie an Oldenburg?

Alsmann: An die vielen Konzerte, die ich im Laufe der letzten 40 Jahre mit den verschiedensten Bands dort gegeben habe.

Frage: Zwischen Ihren Alben „In Paris“ und „Am Broadway“ lagen drei Jahre. Was haben Sie in der Zwischenzeit gemacht?

Alsmann: Meine Band und ich waren nonstop auf Tournee, allein über 200 Konzerte mit dem „Paris“-Programm und dann noch mal ein halbes Jahr mit unserer Songrevue mit Liedern aus „My Fair Lady“.

Frage: Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Musik aus?

Alsmann: Ich frage mich immer, ob die Musik zu mir passt, ob sie zur Band passt und es mir Spaß macht, dieses Lied zu singen.

Frage: Welche Bedeutung hat Musik für Sie?

Alsmann: Sie ist mein primäres Genussmittel.

Frage: Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

Alsmann: Ich nenne meine Musik seit vielen Jahren „Jazzschlager“.

Frage: Wie charakterisieren Sie den Begriff „Jazzschlager“?

Alsmann: Das ist jazz-ähnliche Musik mit deutschen Texten, exotischen Klangfarben, Melancholie und Humor.

Frage: Mit welchen Musikern würden Sie gern gemeinsam auf der Bühne stehen oder ein Album aufnehmen?

Alsmann: Ich habe schon gemeinsam mit Annett Louisan, Pe Werner, Helen Schneider, Jasmin Tabatabai, Reinhard Mey, Bela B., den Ärzten, der WDR-Big-Band, der NDR-Big- Band, Wolfgang Haffner und Max Mutzke CDs veröffentlicht. Dazu kommen die vielen Live-Auftritte im Fernsehen mit allen möglichen Stars aus Klassik, Jazz und Ähnlichem. Mit der SWR-Big-Band gehe ich jährlich auf Tournee, dazu kommt das ständige ganzjährige Reisen mit den Musikern meines großartigen eigenen Ensembles. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass da keine Wünsche mehr offen bleiben.

Frage: Was ist für Sie tabu?

Alsmann: Bungee-Springen.

Frage: Welche Ziele haben Sie noch?

Alsmann: Ein Leben ohne Interviews.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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