Dangast - Er kann es nicht lassen – das Fotografieren. Seit 35 Jahren macht der Konzertfotograf Heinrich Jansen aus Meppen Urlaub auf dem privaten Campingplatz in Dangast. „Und zwar ganz vorne, direkt am Wasser“, sagt der Mann, der die freie Sicht liebt. Normalerweise hat er freie Sicht auf Musiker und hält die intensivsten und stimmungsvollsten Momente auf großen Bühnen im Bild fest. Aber auch im Urlaub hat er die Kamera natürlich immer mit dabei.

Aus seinem Wohnwagen in der ersten Reihe hält er die unterschiedlichsten Lichtstimmungen, die schon die großen Maler in Dangast inspirierten, im Bild fest. Mit einer Aufnahme ist er Preisträger eines Wettbewerbs der Raiffeisenbank geworden und sein Motiv „Hunde“ schmückt das Septemberblatt der diesjährigen Ausgabe. So wurde auch der Leiter Lars Klein des Nationalparkhauses auf ihn aufmerksam und arrangierte mit ihm gemeinsam eine Sonderausstellung mit dem Titel „Licht und Momente am Weltnaturerbe Wattenmeer“ im Nationalparkhaus.

Die Fotoschau reiht sich in die große Erlebnisausstellung des Nationalparkhauses ein. „An den Inspirationsquellen für Künstler hat sich in 100 Jahren nichts geändert“, meinte Klein und wies auf die vielen berühmten Maler, die in ihren Werken das Wattenmeer thematisierten, hin.

Aus hunderten von Fotos wurden die Besten ausgesucht, dabei halfen die Praktikantinnen Sabrina Schäfer, Anna Volk und Thurid Hamann sowie Carolin Wenzlaff, die zurzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalparkhaus absolviert. Bis zum Jahresende werden nun zehn Großformatfotos von Heinrich Jansen gezeigt, die auch käuflich erworben werden können und teilweise außerdem als Postkarten erhältlich sind.