Augustendorf - Die libanesische Band „Who killed Bruce Lee“ hat am Samstagabend das Publikum im Club „Holla die Waldfee“ in Augus­tendorf begeistert. Sänger Wassim Bou Malham und Schlagzeuger Malek Rizkallah hatten nicht nur über ihre Musik und ihr 2016 erschienenes Debüt-Longplayer-Album „Distant Rendezvous“ etwas zu sagen, sie sprachen auch über Flüchtlinge, Terror und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Jedoch standen nicht die Aussagen, sondern vielmehr die Musik des angesagten Quartetts, zu dem auch Pascal Sarkis (Bass, Background) und Hassib Dergham (Keyboard, Background) gehören, im Vordergrund.

Mit ihrer ganz eigenen Version von Rock’n’Roll, zusammengesetzt aus Rock-, Indie- und Elektroelementen, zog „Who killed Bruce Lee“ die vielen Besucher in „Holla die Waldfee“, die unmittelbar vor der Bühne mitrockten, in ihren Bann. Die musikalischen Vorbilder der 2009 in Beirut gegründeten Band sind Acts wie Led Zeppelin, The Who oder die Beatles, aber auch LCD Soundsystem, The Strokes, Queens of the Stone Age oder auch Jay Z.

Zur Einstimmung auf das Konzert von „Who killed Bruce Lee“ präsentierte Clubbesitzerin Astrid Schöning ihr erstes Soloprojekt „She’s a woman“. Die Wahl-Berlinerin stellte in ihrer Heimat Augus­tendorf ihr Debütalbum vor und kam damit sehr gut bei den Musikfreunden an. Nach dem Live-Konzert wurde noch kräftig bei der 80er-Party gefeiert.