AUGUSTFEHN - Mit ziemlich klaren Vorstellungen ist die neunjährige Nina aus Augustfehn in die Schlagzeugschule „drum4fun“ gekommen: Sie möchte gerne Schlagzeug spielen lernen. „Flöte kann ich schon“, erzählt sie und ihre Mutter fügt hinzu: „Schlagzeug ist ihr großer Wunsch“. Ebenso wie Nina informiert sich der siebenjährige Hilko aus Klein-Remels, auch er möchte dieses Instrument erlernen. Beim „Tag der offenen Tür“ am Sonnabend nutzten viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Informationsangebot.

Der 14-jährige Jelke aus Apen nimmt seit über vier Jahren Unterricht bei „drum4fun“: „Das macht viel Spaß, man kann sich austoben“, erzählt er lachend. Am liebsten spiele er Hard Rock und Metal, nicht so gerne Jazz – „aber das muss ich auch lernen, weil ich später Schlagzeug studieren will“. Welches Potenzial in dem Instrument steckt, zeigten Student Jan Freesemann und Inhaber Oliver Schmitz. Begeistert war auch Apens stellvertretender Bürgermeister, Matthias Huber. „Ein tolles Angebot, das auf die Jugendlichen zugeschnitten und modern gemacht ist“, meint er

Beim „Tag der offenen Tür“ gab die DruMba (Drum- & Marching Band) Augustfehn Kostproben und Schlagzeug-Experte und Lehrbuch-Auto Dirk Brand bot einen Workshop mit elektronischen V-Drums an.

Derzeit werden in der „drum4fun“-Schlagzeugschule 55 Schülerinnen und Schüler in Schlagzeug, Gitarre, E-Gitarre und Geige unterrichtet. Der Nachwuchs komme sowohl aus der Gemeinde Apen, aber auch aus Westerstede, Wilhelmshaven, Aurich und Meppen. Oliver Schmitz betreibt seit vier Jahren seine Musikschule. „Angefangen habe ich mit einer Schülerin. Alina ist noch dabei und bereits sehr erfolgreich“, sagt er.