AUGUSTFEHN - Dass Sprichwörter einen wahren Kern haben, bewahrheitet sich häufig. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ könnte im Hause Rost in Lengenermoor auf das künstlerische Talent von Tochter Leonie zutreffen. Derzeit stellt die 15-jährige Schülerin gemeinsam mit ihrer Mutter Silvia im Cafe „Oase“ aus.

Am vergangenen Sonntag wurde im Beisein vieler Gäste die Bilderausstellung „Aus dem Rahmen gefallen“ eröffnet. Zu sehen sind etwa 40 Ölbilder auf Leinwand der beiden Hobbymalerinnen. Leonie fertigte während der Vernissage zudem Zeichnungen und Portraits von Gästen an.

Die Tochter des Kunstdozenten Thomas Rost malt seit frühester Kindheit: „Buntstifte lagen bei uns immer rum“, erzählt sie lachend. Für die junge Künstlerin ist Malen Beschäftigung und Hobby gleichermaßen. Auch in ihrem Berufswunsch wird Malen und Zeichnen eine große Rolle spielen: Leonie möchte Innenarchitektin werden.

Ihre Mutter Silvia ist ebenso leidenschaftliche Malerin, auch sie hat seit ihrer Jugend gemalt. Beide lieben Tier- und Landschaftsmotive. „Bei mir ist die Inspiration stimmungsabhängig“, erzählt die gelernte Erzieherin, die seit einigen Jahren auch beruflich im Atelier ihres Mannes Thomas tätig ist. „Man muss eigentlich nur das Fenster aufmachen, um Motive zu finden“.

Silvia und Thomas Rost waren die ersten Künstler, die im Herbst 2007 in der „Oase“ den Reigen der Ausstellungen starteten. Das war nur wenige Monate nachdem Meilute und Paul Kostrewa das Cafe an der Hauptstraße eröffnet hatten. Auch die Kinder-Malgruppe des Ateliers Rost stellte schon Bilder in der „Oase“ aus. „Die Ausstellungen waren stets erfolgreich“, freut sich Thomas Rost.

Seit der ersten Schau in der „Oase“ wechseln im zweimonatigen Rhythmus die Aussteller. Die Exponate von Leonie und Silvia Rost werden noch bis zum 3. Mai gezeigt und sind in der Galerie des Cafés zu den Öffnungszeiten, mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.