AUGUSTFEHN - Alle Hände voll zu tun hat das Organisationsteam des Freiluftkonzerts „Rock am August“. Die Großveranstaltung soll am 17. Mai auf dem Eisenhüttengelände in Augustfehn stattfinden. Fünf Nachwuchsbands aus der Region wollen für das vorwiegend jüngere Publikum spielen und gleichzeitig ein Zeichen gegen Faschismus und Fremdenhass setzen. Veranstalter ist die Gemeindejugendpflege in Zusammenarbeit mit den Jusos.
Mit dabei ist die Westersteder Band „Subnormal“. Mit ihrer Mischung aus Rock und Punk, genannt „Schredder-Mucke“, haben die vier Musiker Erfolg in der Szene und bereits 65 Konzerte absolviert. „Die dritten Zähne“ aus Leer wollen witzigen Punkrock präsentieren. Gecoverte Stücke sind ebenso dabei wie eigene Songs. Aus Varel kommen die fünf Bandmitglieder von „Lucky Bud“, die bereits mehrere Auftritte hatten und soeben ein neues Album herausgebracht haben. Die Augustfehner Rockband „Fukhugh Spintuke“ spielt seit drei Jahren in einer dreiköpfigen Besetzung und hat ein großes Repertoire an eigenen Stücken erarbeitet, die sie ebenso wie bekannte Songs der Musikszene vorstellen wird. Mit dabei sein wird außerdem die Augustfehner Band „Helga und die Granaten“. Die vor zwei Jahren gegründete vierköpfige Formation hat sich auf Punkrock spezialisiert und komponiert alle Stücke selbst.
„Die Werbeplakate hängen inzwischen überall. Wir hoffen auf Besucher aus dem gesamten Ammerland. Aber auch die Bands aus Leer und Varel werden manche Fans mitbringen“, hofft Jördis Hasselder, die gemeinsam mit sechs weiteren Ehrenamtlichen das Konzert vorbereitet. „Der Kartenvorverkauf läuft schon, und das Interesse ist sehr groß“, berichtet sie von der Resonanz. Eintrittskarten gibt es im Jugendtreff „MixXTeenz“ an der Poststraße 1 für zwei Euro (Abendkasse drei Euro). Der Erlös ist für die Jugendarbeit der Gemeinde bestimmt.
„Bei den Vorbereitungen haben wir eine Menge zu beachten“, erzählt Jördis. So werde eine Bühne aufgebaut und das Gelände umzäunt. Und auch sonst sei noch vieles zu bedenken wie beispielsweise der Ausschank oder der Lärmschutz. Auch der Ablauf sei genau festgelegt. „Die Bands spielen ab 17 Uhr, und spätestens um 22 Uhr wird die Veranstaltung beendet sein. Die Besucher sollen sicher nach Hause kommen – mit der Nachteule oder dem Zug.“
