AUMüHLE - Informativ, unterhaltsam aber auch meditativ war das vierte Jahreszeitenfest, zu dem Elvira Neustädter in das Herrenhaus und die Villa auf dem Landgut Aumühle einlud. „Wir haben es so organisiert, dass jeder, der hier herkommt, auch eine Köstlichkeit für das Büfett mitbringt. Am großen Wohnzimmertisch essen wir dann gemeinsam, stellen uns gegenseitig vor und tauschen uns aus“, sagte eingangs die Gastgeberin.
Dabei stellte sie auch die Pläne zur Gründung eines gemeinnützigen Vereins vor. Frühestens könne es damit aber etwas im kommenden Jahr werden. Der Name wird „Landgut Aumühle“ lauten. „Es ist einfach notwendig, einen Verein zu gründen, um an Fördermittel des Landes Niedersachsen zu kommen, und so auch an Kulturprogrammen der EU teilhaben zu können“, erklärte Elvira Neustädter. Gedacht ist dabei an die Förderung von Jugendlichen und Erwachsenen im Sinne von Kunstverständnis, Gesundheitsarbeit sowie Theater- und Musikarbeit, erklärte die Theaterpädagogin und Lehrerin im Gespräch.
Neben organisatorischen Dingen, die die Zukunft betreffen und auch den Freundeskreis „Feuervogel“ einschließen, standen aber vor allem Schnupperangebote auf dem Tagesprogramm.
Dazu gehörte die Gong-Meditation von René Wittrock. In der Yogapraxis im Herrenhaus des Landgutes zeigte der Gong-Meister auf unterhaltsame, aber auch ernste Art und Weise, welche Wirkung ein richtig geschlagener indischer Gong hat. Wichtig sei dabei, den Dreiklang des Gongs zu einen, um Geist, Körper und Seele zu einer Ganzheit werden zu lassen, aus der der Einzelne Kraft für sich schöpfen könne, so Wittrock. Nach der Einführung waren sich alle einig, künftig Gong-Seminare auf dem Landgut anzubieten. Infos gibt es dazu auch im Internet unter www.gongkraft.de
Daneben wusste Liedermacherein Sybille Gimon mit ihren „Traumliedern“ zu begeistern. Sie lud zum Mitsingen ein, stellte alte Weisen wie „Dat du meen Leevsten bist“, vor allem aber auch eigene Stücke wie „Hör nicht auf zu träumen“, vor. Aber auch Stücke auf der Mundorgel dargeboten luden zum Mitsingen ein. In jüngster Zeit erfreut sich die Sandhatterin über zunehmende Popularität und eine wachsende Anzahl von Auftritten.
Auch das „Schrubber-Theater“ wurde vorgestellt, orientalische Märchen waren unter dem Beduinenzelt zu hören.
Zudem konnte die Kunstausstellung der Wildeshauserin Petra Ulrich-Bohn in Augenschein genommen werden. Letztere zeigte erstmals ihre faszinierenden, mystischen Öl-Bilder in der Öffentlichkeit.
