Rastede - Die Ausstellung zum Kunstpreis der Gemeinde Rastede neigt sich dem Ende. Sie ist am Sonntag, 13. Dezember, von 11 bis 17 Uhr das letzte Mal im Palais Rastede zu sehen.

Für das Jahr 2015 wurde der Kunstpreis der Gemeinde Rastede, der im zweijährlichen Rhythmus verliehen wird, erneut ausgelobt. Es konnten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Objektkunst und Neue Medien eingereicht werden. Der Kunstpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Der Preis wurde in diesem Jahr geteilt und an Dietrich Heller und Maria Manasterny vergeben.

Das Thema „Rast-los“ spielt mit der Inschrift „Rast-Staedte“, die an den beiden Torhäusern des Rasteder Schlosses steht. Der Sage nach ließ sich dort der vom „Grafen Huno“ ausgesandte Schwan zur Rast nieder und markierte so die Stelle, an der das versprochene Kloster gegründet wurde. Jahrhunderte später wurden Rasteder Schloss und Palais vom Haus Oldenburg dann als private Rückzugsorte genutzt.

„In der bildenden Kunst findet sich einerseits die Faszination für Bewegung und Geschwindigkeit, andererseits fordert sie zum Innehalten und zur Reflexion auf“, teilt Tanja Lüers vom Kunst- und Kulturkreis Rastede mit. „Es fällt uns manchmal schwer, Hände und Füße still zu halten und mit der Reizüberflutung und Schnelligkeit der Informationen und Bilder umzugehen“, so Lüers weiter. Insofern gehe es in den Arbeiten immer auch um die künstlerische Umsetzung des Wunsches nach Entschleunigung und selbstbestimmten Freiräumen.

An der Ausstellung sind beteiligt: Michael Becker, Sabine Bley, Gabriele Böger, Hein Bohlen, Harald Busch, Anne Dück-von Essen, Erika Ehlerding, Dietrich Heller, Petra Jaschinski, Sascha Kayser, Schirin Khorram, Katja Mahlitz, Maria Manasterny, Eva Matti, Sabine Nasko, Helga Neuber, Petra Timmas, Milena Tsochkova und Paul Wessler.