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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Buchhandel: Autorenverband und Ministerin kritisieren Amazon

21.08.2014

Berlin Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die Methoden des Onlinehändlers Amazon auf dem deutschen Buchmarkt ungewöhnlich scharf kritisiert. „Marktmacht und die Herrschaft über zentrale Vertriebswege dürfen nicht dazu führen, dass unsere kulturelle Vielfalt gefährdet wird“, erklärte die CDU-Politikerin am Mittwoch. Sie unterstützte damit ausdrücklich den Protestbrief von mehr als 1000 deutschsprachigen Autoren an die Amazon-Spitze. PEN-Präsident Josef Haslinger ist zuversichtlich, dass das Schreiben ernst genommen wird – schließt aber auch weitere Schritte nicht aus.

Es sei kulturpolitisch „nicht hinnehmbar“, wenn der Streit des Onlinehändlers mit den Verlagen zulasten von Autoren und Lesern ausgetragen werde, so Grütters. „Wenn Titel aus Empfehlungslisten gestrichen und Lieferungen verzögert werden, um Rabattforderungen gegenüber Verlagen durchzusetzen, ist dies völlig inakzeptabel.“

Die Schriftsteller, darunter neben Christoph Hein auch der Oldenburger Klaus Modick, werfen dem Unternehmen „Erpressungsmethoden“ vor.

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