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Aktualisiert vor 12 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Intendant enttäuscht von Stadtverordneten

29.09.2018

Bad Hersfeld Der neue Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, Joern Hinkel, stellt sein weiteres Engagement infrage, nachdem die Stadtpolitik eine flexiblere Verwaltungsform des Theaterfestivals blockiert hat. „Diese Entscheidung befördert nicht gerade meine Lust, über das Jahr 2019 hinaus hier zu arbeiten“, sagte Hinkel am Freitag. „Es hat mich unglaublich enttäuscht, dass die Stadtverordneten gegen die Ausgründung der Festspiele in eine gemeinnützige GmbH gestimmt haben.“

Das Stadtparlament hatte am Donnerstagabend der von Hinkel und Bürgermeister Thomas Fehling (parteilos) favorisierten Organisationsform eine Absage erteilt. Das Theaterfestival bleibt somit ein städtischer Regiebetrieb, bei dem die Kommunalpolitiker viel Einfluss haben und über wichtige Entscheidungen abstimmen können. Hinkel besitzt einen Vertrag bis nach der Saison 2019.

Mit der neuen Organisationsform sollte nach Ansicht der Befürworter schnelleres Verwaltungshandeln für die Macher des großen Freilicht-Theaterfestivals ermöglicht werden. Ein Ziel sollte mehr Flexibilität im operativen Geschäft sein – zum Beispiel, wenn es um Personalfragen geht und um kurzfristig zu vergebende Aufträge.

Hinkel verwies darauf, dass andere große Festivals etwa in Bayreuth, Salzburg oder Worms eine GmbH als Rechtsform hätten. Aber die Kritiker der Festspiel-Ausgründung in Bad Hersfeld befürchteten, dass ihnen weitreichende Kontroll- und Mitsprachemöglichkeiten entzogen würden.

Hinkel hatte die Leitung der Festspiele erst in diesem Jahr von Dieter Wedel übernommen. Der einstige Starregisseur („Der große Bellheim“) war im Januar 2018 nach Vorwürfen sexueller Belästigung als Intendant zurückgetreten. Mehrere Frauen werfen dem heute 75-jährigen Wedel vor, sie sexuell belästigt zu haben. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs. Wedel streitet die Anschuldigungen ab.

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