BAD ZWISCHENAHN - Seit Freitag ist der Landkreis Ammerland einer von 29. „wellcome“-Standorten in Niedersachsen. Im Haus Feldhus und unter dem Dach des Diakonischen Werkes fand die Eröffnung statt. „wellcome“, eine 2002 von Rose Volz-Schmidt, Hamburg, gegründete Einrichtung, will praktische Hilfe für Familien in der ersten Zeit nach der Geburt leisten

Die „wellcome“-Gründerin Rose Schmidt-Volz überbrachte selbst die Glückwünsche zur „Geburt“ einer weiteren Einrichtung dieser Art. Aus eigener Erfahrung hatte sie die Idee entwickelt und möchte heute Müttern Mut machen zu sagen, „Ich brauche Hilfe“. In Niedersachsen soll „wellcome“ unter der Schirmherrschaft der Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann flächendeckend installiert werden. Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst überbrachte die Glückwünsche des Ministeriums. Niedersachsen sieht sich ihren Aussagen zufolge in Deutschland als Vorreiter bei der Einführung des „wellcome“-Angebotes.

Landrat Jörg Bensberg richtete in seinem Grußwort „den Dank an alle, die dieses wertvolle Projekt auf den Weg gebracht haben“. Glückwünsche überbrachte auch die Westerstederin Anna Martin („Ladies Circle“ Ammerland) als „Patin“. Nachdem sich die „wellcome“-Koordinatorin, Diplom-Sozialarbeiterin Hildegard Kluttig, den rund 50 Anwesenden vorgestellt hatte, beendete Kreispfarrer Lars Dede die Rednerliste. Selten habe er ein solch wichtiges Projekt erlebt, das er so begrüßen können wie dieses. In „wellcome“ sieht Dede einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Gesellschaft. Koordinatorin Hildegard Kluttig stellte den Anwesenden auch zwei der künftig ehrenamtlich tätigen Hilfen vor: Martina Schmidt und Tanja Cherri-Tarbiat. Durch die Veranstaltung moderierte der Leiter des Diakonischen Werkes, Ulrich Schwalfenberg, musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Kati und Holger Harms-Bartholdy.