BAD ZWISCHENAHN - Am Wochenende kamen die Jazz-Freunde in Bad Zwischenahn voll auf ihre Kosten. Ob im Kurort selbst, in Aschhausen oder auch in Dreibergen, rund um das Zwischenahner Meer sorgten am Freitag und Sonnabend insgesamt acht Gruppen aus Deutschland und den Niederlanden beim 12. Jazz-Fest des Vereins für Kunstfreunde Bad Zwischenahn für Stimmung und viel Spaß.
Es gab an diesen beiden Tagen keine unzufriedenen Gesichter. Die Zuhörer erlebten Jazz in den unterschiedlichen Stilrichtungen wie Dixie, Hot oder auch Latin. Die Gruppen hatten bei trockenen und warmen Wetter Spaß an ihren Auftritten und die Inhaber der verschiedenen Gaststätten und Restaurants konnten sich über zusätzliche Gäste freuen.
Das Jagdhaus Eiden gehörte zu den Restaurants, die sich bereits öfter an dem Jazz-Fest beteiligt hatten. Mit der „Jazz-Combo 5on2“ aus den Niederlanden spielte hier eine Band auf, die mit ihrem Latin-Jazz bestens in das Ambiente passte. So zeigte sich auch Inhaberin Silke zur Brügge mit der Nachmittagsveranstaltung zufrieden.
Mit der Musik der Gruppe „Aint we sweet“ aus Esens und Umgebung war auch Juliane von Bothmer, Mitinhaberin des Restaurants „Hof von Bothmer“ in Dreibergen, sehr zufrieden. Sie und ihr Mann beteiligten sich bereits zum 4. Mal an dem Festival. Und auch wenn sie bei der Zuordnung der Gruppen nicht mitentscheiden konnten, hatten sie doch bisher immer Glück.
Angetan von dem Auftritt war auch das Ehepaar Carolina und Arent Trip. Sie waren am Sonnabend extra aus den Niederlanden angereist, um das Jazz-Fest zu erleben. Am Nachmittag begleiteten sie erst ihre Landsleute von der „Pax-Jazzband“, die spielend durch die Straßen des Kurorts zogen, um anschließend den anderen Bands zuzuhören. „Es ist fantastisch, was hier für Musik geboten wird“, war Arent Trip begeistert. Er besuchte das Fest übrigens zum ersten Mal.
Bereits zum dritten Mal verfolgte Katrin Frey die Auftritte. Sie gehörte auch zu den Besuchern, die sich einen Sponsoren-Button kauften, um so die Veranstaltung finanziell zu unterstützen. „Ich bekomme hier ein komplettes Jazz-Paket angeboten, warum soll ich dann nicht etwas dafür bezahlen“. Leider hatten nur relativ wenig Zuhörer diese Einstellung, so dass der Verein der Kunstfreunde über diese Aktion nicht sehr viel Geld einnehmen konnte.
