BAD ZWISCHENAHN - Bis zum 25. August sind die Stahlstiche und Holzschnitte in der „Heimatstube“ zu sehen. Die Ausstellung sei deutschlandweit die einzige ihrer Art, heißt es.

Von Helmut Hogelücht

BAD ZWISCHENAHN - Anlässlich des 100. Todestages des Zeichners und Grafikers Theodor Blätterbauer wird im Museum „Ostdeutsche Heimatstube“, Auf dem Winkel 8, in Bad Zwischenahn, eine Auswahl seiner Stahlstiche und Holzschnitte gezeigt. Diese Ausstellung sei die einzige ihrer Art in ganz Deutschland, betonte Geschäftsführerin und Kulturreferentin, Dr. Idis Hartmann, während der Vernissage. Man sei stolz darauf, Blätterbauers Arbeiten am Meer zeigen zu können. In ihren Ausführungen ging Hartmann auch auf das Leben und das Werk des 1823 in Bunzlau geborenen und 1898 zum Professor ernannten Künstlers ein. Der größte Teil seiner etwa 7 000 Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde sei verschollen. Theodor Blätterbauer lebte bis zu seinem Tode im Jahre 1906 in Liegnitz. Im ehemaligen Schlesien habe er fast jeden Winkel gekannt. Alles, was er gesehen habe, zeichnete oder malte er.

Die Ausstellung – die Arbeiten stellte der Oldenburger „Stiftung Schlesien“ zur Verfügung – kann noch bis zum 25. August in Bad Zwischenahn besucht werden, und zwar dienstags bis freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr. Auf Wunsch sind auch andere Öffnungszeiten möglich.