BAD ZWISCHENAHN - Zur Vorweihnachtszeit präsentiert sich Bad Zwischenahn von seiner schönsten Seite. Tausende von Lichtern illuminieren bis zum 6. Januar jetzt allabendlich wieder die Flaniermeilen zwischen Kurpark und Mühlenstraße und sorgen für festliche Stimmung.

„Per Knopfdruck“ eröffnete Bürgermeister Dr. Arno Schilling am vergangenen Sonnabend die Lichterwochen, die – ebenso wie der Zwischenahner Weihnachtsmarkt, der „Markt im Advent“ – wieder viele Besucher aus Nah und Fern ans Meer locken sollen.

Groß war die Resonanz bereits am ersten Adventswochenende. Viele kamen zum Schauen, Staunen und Shoppen und waren ganz angetan von dem vielfältigen Veranstaltungsangebot. Denn nicht nur die „Lichterwochen“ und der „Markt im Advent“ wurden eröffnet: Im Haus Feldhus fand der Adventsbasar der lutherischen Kirchengemeinde statt und in der Bahnhofstraße wurde Flohmarkt bis in die Nacht hinein angeboten. Ein besonderes Einkaufserlebnis bot zudem der örtliche Gewerbe- und Handelsverein. Unter dem Motto „Wintermärchen“ veranstalteten die Geschäftsleute die „1. lange, verkaufsoffene Erlebnisnacht“. Bis 23 Uhr konnte man bummeln und (Weihnachts-)Einkäufe erledigen.

Klaus Wolf, Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins Bad Zwischenahn, zog am Sonntag bereits eine erste Bilanz: „Das Öffnen der Geschäfte hat sicherlich dazu beigetragen, dass am Sonnabendabend noch viele Gäste im Ortszentrum unterwegs waren. Die Resonanz auf unsere Einkaufsnacht scheint sehr gut zu sein. Das kann ich den Ausführungen der Geschäftsleute entnehmen, mit denen ich bereits sprechen konnte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir so etwas auch 2008 wieder anbieten.“

Verbunden wurde so macher Einkaufsbummel auch mit einem Abstecher zum „Markt im Advent“, der bis zum 23. Dezember besucht werden kann. Eine der Attraktionen der Budenstadt auf dem Marktplatz, in der an den Adventswochenenden jeweils ein besonderes Kulturprogramm stattfindet, ist das nostalgische Riesenrad.

Nachdem das Riesen-Riesenrad, das in der Vorweihnachtszeit 2006 auf dem Markt stand, aus technischen Gründen nicht aufgebaut werden konnte, gelang es den Marktorganisatoren kurzfristig, den Betreiber des zwölf Meter hohen nostalgischen Riesenrades zu verpflichten. „Die Leute sind ganz begeistert davon“, sagte Klaus Wolf. Einige seien so eigens in sein Geschäft gekommen, um ihm das mitzuteilen.

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