Varel - Das Stadtmarketing geht mit der Veranstaltungsreihe „Vareler Bahnhof – Kultur am Haltepunkt“ in die nächste Runde. Am Donnerstag haben die Organisatoren und Unterstützer das Herbstprogramm vorgestellt. Um dem Wunsch nach mehr Sitzplätzen gerecht zu werden, werden zwei Veranstaltungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen angeboten. „Durch rechtzeitige Planung war es möglich, die Künstler gleich für zwei Tage zu buchen“, erklärte Insa Jung vom Stadtmarketing.
Anja Baldauf
Am 29. und 30. Oktober geht es musikalisch in den Süden der USA. Die deutsche Musikerin Anja Baldauf unternimmt mit dem Publikum eine Reise zu den Baumwollplantagen, heißen Nächten in den Bars von New Orleans, der kreolischen Lebensfreude und zu mystischen Voodoo-Klängen aus den Sümpfen.
Seit Jahren taucht die Musikerin auf der Bühne mit ihren Swamp Cats in die Cajun- und Zydecomusik Louisianas ein. Mit jedem Lied erzählt sie vom Deep South Louisianas, den tiefen Süden, und trägt diese Magie weiter. „Diese Frau ist ein Wirbelwind und bringt viele große und kleine Akkordeons mit“, kündigte Insa Jung an.
Martin Sierp
Am 19. November tritt Martin Sierp auf. Er ist ein begnadeter Comedian und Verwandlungskünstler, der schon auf vielen bedeutenden Bühnen Europas stand und zahlreiche Preise gewonnen hat. „Zum Anbeißen“ heißt sein neues Programm, eine 120-minütige Comedy-Show. Wer schon immer wissen wollte, wie man die Echolotortung, Kekse, Gedankenlesen, Karl Lagerfeld, die Titanic, Vampire, Ketchup, Geld, Harry Potter und DJ Ötzi sinnvoll in einem Programm präsentiert, sollte einfach mal in den Vareler Bahnhof kommen. Übrigens hat sich Martin Sierp selbst beim Stadtmarketing beworben, um einmal im Bahnhof auftreten zu dürfen. „Er hatte gehört, wie toll das dort ist“, sagte Insa Jung.
Karin Zimny & Klaus Mahlberg
Am 9. und 10. Dezember wird es weihnachtlich. Karin Zimny & Klaus Mahlberg präsentieren ihr Programm „Lametta“. Jedes Jahr sagt Renate ihrem Günther, dass sie kein Lametta mag und es nicht mehr sehen will. Plötzlich rutscht ihr die Bemerkung „Brennt eigentlich Lametta?“ raus und löst damit sie ein komisches Feuerwerk zwischen beiden aus. Das Fest der Liebe wird vor dem Publikum zum Schauplatz temperamentvollster Gefühlsabrechnungen, wovon auch die Verwandtschaft ihr Fett abbekommt. Weihnachtslust und Weihnachtsfrust finden auf wundersame Weise aber doch noch den Frieden auf Erden und so heißt es dann in der Bahnhofshalle „Lasst uns froh und munter sein“.
