Hude - Noch zwei Tage, dann ist es soweit: das erste Springsane-Festival wird im Kulturhof seine Premiere feiern. Fünf Metal-Bands werden dabei am Sonnabend, 27. April, ab 19 Uhr nacheinander auf der Bühne stehen und die Wände der Begegnungsstätte zum Zittern bringen.

Dazu gehören auch „Agosphere“. Die Musiker um den Huder Bassisten Dennis Quednau haben sich seit ihrer Gründung vor zwei Jahren dem Metal verschrieben. Treibende Drums, groovige Bässe, kompromisslose Riffs und mitreißender Gesang prägen ihren Stil. Auf ein genaues Genre festlegen wollen sie sich nicht. Denn von der Rock-Ballade über Modern Heavy Metal bis zum Deathmetal ist für jeden Fan harter Musik etwas dabei. Moritz Oesterlau (Gesang & Gitarre), Nils Lampen (Gitarre), Dennis Quednau (Bass) und Simon Raschen (Schlagzeug) haben schon Erfahrung auf der Huder Bühne. Bereits im September vorigen Jahres hatten sie im Kulturhof ihr Debüt.

Für „Solid Fuel“ wird es dagegen das erste Mal in Hude sein. Die sechsköpfige Band formierte sich vor vier Jahren zu einer mitreißenden Live-Truppe, die für druckvollen Post Grunge und kraftvollen Gesang steht. Nach vielen Konzerten im Verdener Umland zogen sie 2010 ins Landesfinale des Local Heroes Bandcontests für das Bundesland Bremen ein. Dort erreichten die den zweiten Platz. Aufnahmen für das erste Studio-Album „Echoes“ und Auftritte in Hamburg, Bremen und Hannover schlossen sich an. Tim Conrad (Gesang), Frank Schneider (Gitarre), Marcus Keller (Gitarre), Kai Pawlowski (Keyboard) und Thomas Flömer (Bass) machen dabei auch nicht vor Unplugged-Arrangements Halt und bauen diese noch heute in ihr Live-Programm ein.

Das „Springsane“-Publikum darf also gespannt sein. Die Veranstalter Ulf Hedenkamp, Jörn Hedenkamp und Florian Köchy sind in den letzten Zügen der Vorbereitungen. Karten sind bis Sonnabend sind nicht mehr online, dafür aber bei „Spirits-body Art“ an der Staulinie 16 in Oldenburg für 3,50 Euro zu erwerben. Für ganz Spontane gibt es noch an der Abendkasse Tickets für sechs Euro.